18. Oktober 2021
Herbstlich

Regenfahrt bis St. Savinien

Und weiter ging es – die Fahrt zurück nach Spanien. Ziel war eigentlich ein anderes, bis wir zufällig St. Savinien auf den Straßenschildern lasen. Ein Platz, den wir schon lange kennen.

Von Teillè bis St. Savinien tuckern

Heute Morgen wachten wir in Teillé regenlos auf. Der Himmel sprach zwar eine andere Sprache, aber er ließ keinen Tropfen auf die Erde fallen. Also konnten wir eine große Runde mit den Hunden drehen und anschließend draußen frühstücken. Am späten Vormittag packten wir unsere sieben Sachen und fuhren weiter gen Süden.

Vorbei an schönen, alten Gebäuden und über die Loire.

Es regnete und regnete pausenlos. Mal leicht, mal heftig. Am späten Mittag hatten wir Kohldampf, aber keine Lust zu kochen. Hier sieht man immer wieder Pizza-Automaten stehen. Wir dachten uns: Probieren geht über studieren. Gedacht, getan und was soll ich euch sagen. Die Pizza war super lecker und schmeckte wie in einer Pizzeria. Kein Vergleich zur schäbigen Pizza ausm Supermarkt. Bevor wir alles in die Mägen befördert hatten, dachte ich noch an Fotos.

Auf der Strecke kamen wir durch Coulon und Èpannes – beides Orte, die wir sehr mögen. Jedoch wissen wir, dass man auf beiden Plätzen bei Regen in der Matsche steht. Eigentlich wollten wir nach Léoville fahren. Und dann sahen wir den Ortsnamen St. Savinien auf einem Schild. St. Savinien gehört zur Region Nouvelle-Aquitaine. Da gibt es einen guten Stellplatz direkt am Charente.

Der Stellplatz ist gesperrt, weil sie da irgendwas arbeiten wollen. Wir hatten keine Lust mehr zum Weiterfahren und blieben vor der Schranke stehen. Hinter uns steht noch ein Wohnmobil. Ist ja nur für eine Nacht und es ist weiterhin Regen angesagt. Wir haben uns Regenjacken angezogen und sind erstmal mit den Hunden spazieren gegangen.

Hier bleiben wir bis morgen und fahren dann wieder ein Stückchen weiter. Von Teillé bis St. Savinien waren es ca. 180 km – natürlich über Landstraßen und Sträßchen. Auch wenn das nun kurze Blogberichte sind – wir schreiben auch für uns dieses Online-Tagebuch. So wissen wir immer, wie lang welche Strecken sind und welche Plätze schön und doof waren.

Also, bis morgen oder so

Marion, Gerd, Emma und George

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