18. Oktober 2021

Ausflug Küste von Crozon und Camaret-sur-Mer

Jetzt bekommt ihr doch noch viele Bilder zu sehen. Wir haben heute einen Ausflug an die Küste von Crozon und Camaret-sur-Mer gemacht. Wunderschön ist es dort, zumindest in der Nachsaison.

Le Faou am Rivière du Faou

Wir wollten uns die Küste anschauen, die von uns aus am schnellsten erreichbar ist. Also sind wir zunächst nach Le Faou am Rivière du Faou gefahren. Das ist ein Meeresarm und wir hatten Ebbe. Auf dem Weg dahin war eine schöne alte Brücke zu sehen.

Da der Meeresarm (Aber) bei Ebbe nicht so dolle ist, sind wir zum nächsten Strand gefahren. Und ich weiß nicht mehr, welcher Plage es war. Wir haben dort gefrühstückt und sind mit den Hunden bis zum Wasser gegangen. Eigentlich sind Hunde verboten. Es wird sich wohl in der Hauptsaison daran gehalten, aber jetzt interessierte es niemanden mehr. Der Strand ist schön und für Fans vom Sonnenbaden garantiert gut. Wir würden dort nicht unbedingt nochmal hinfahren. Es ist halt Sandstrand. Auf der anderen Straßenseite ist ein Campingplatz. Sonst gibt es keine großartigen Parkmöglichkeiten. Aber natürlich fanden wir es schön, über den riesigen Strand zu gehen – bei Ebbe.

Der Weg dahin führt über eine schwindelerregende Brücke. Die Aussicht ist aber toll. Morgens zog der Nebel über den Meeresarm.

Nach dem Frühstück sind wir losgezogen. Die Landschaft ist schon toll und die Felsformationen begeistern uns immer wieder.

In den Pfützen schwammen Schwärme junger Fische.

Und Unmengen an Muscheln hingen an den Felsen.

Noch mehr Fotos vom Strand – weiß nicht, welche ich aussortieren könnte :)) Und links und rechts die Zeitzeichen: Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg.

Camaret-sur-Mer – Kerlocc’h plage

Wir fuhren weiter und fanden einen wunderschönen Küstenabschnitt. Da werden wir garantiert nochmal hinfahren. Bei Ebbe kann man weit und von Bucht zu Bucht wandern. Auf der anderen Straßenseite ist ein Etang, also ein Teich, Weiher. Im Meer steht eine wahnsinnig faszinierende Felsformation. Scheinbar rankt darum eine Legende. Ich hab das Schild, das dort am Straßenrand stand, noch nicht übersetzt (so fit bin ich mit der franz. Sprache noch nicht).

Vorher kamen wir durch Crozon. Das ist halt touristisch aufgemacht. Wer es mag – wir mögen es nicht.

Und hier Camaret-sur-Mer – Kerlocc’h plage:

Steinige Bucht bei Camaret-sur-Mer

Wie die nächste Bucht hieß, die wir angefahren sind, weiß ich nicht. Sie liegt hinter Camaret-sur-Mer. Wir sind eigentlich aus Versehen in dieser Steinbucht gelandet, weil dort ein Platz zum Parken war. Wenige Meter davor war wieder breiter Sandstrand. Aber ok, die Bucht hatte auch ihren Reiz. Es führt ein sehr schmaler Pfad runter zum Strand und dann muss man über einen Berg Steine klettern.

Rückfahrt von Camaret-sur-Mer nach Saint Herbot

Das hier ist der Sandstrand neben dem Steinstrand. Man sieht jetzt kaum oder keine Leute, aber es lagen einigen Sonnenhungrige auf dem Strand.

Hier sieht man Mini-Inseln vor Brest. Auf einer Mini-Insel stehen nur noch Ruinen. Das ist nun alles vom Auto aus fotografiert.

Und dann … sahen wir einen Imbisswagen: Ein Belgier verkauft dort belgische Pommes und Frikandel und andere Leckereien. Da mussten wir natürlich einen Stopp einlegen und die Köstlichkeiten verspeisen.

Wieder über diese Brücke und durch die schöne Landschaft tuckern. Ich muss immer an Schlumpfhausen denken, wenn die Landschaft sehen. Weiß auch nicht warum.

Das war ein sehr schöner Ausflugstag. Wir sind nun platt, denn schließlich sind wir bei Ebbe über drei Strände gewandert. Die Hunde geben auch keinen Mucks mehr von sich. Es gibt für uns auf jeden Fall noch viel zu entdecken und wir freuen uns jetzt schon auf die vielen Ausflüge, die wir zukünftig machen werden.

Ich hoffe, die Fotos bringen zumindest einigermaßen rüber, wie schön die Küste und die Landschaften sind.

Bis bald wieder

Marion, Gerd, Emma und George

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