18. Oktober 2021
Saint Herbot

Vom Dschungel zum Meer

In Saint Herbot stießen wir auf einen Dschungel – so sah zumindest unser Grundstück aus. Wegen Wetter haben wir die Entwirrung des Dschungels verschoben.

Gemütliche Zeit in Gouarec

Donnerstag, 05. August 2021 – Wir haben eine schöne Zeit in Gouarec verbracht – wie immer an diesem Wohlfühl-Ort. Das Wetter war wechselhaft, aber gut genug, um viele Spaziergänge mit den Hunden zu unternehmen. Und draußen konnten wir auch zwischendurch sitzen. Mittwoch sind wir morgens zum kleinen Markt in der Markthalle von Gouarec gegangen. Es duftete sooo lecker und somit gabs zum Frühstück Coq au Vin – mmmmh, das war köstlich. Fotos habe ich keine mehr gemacht, aber wir werden auf jeden Fall noch ein oder zwei Mal nach Gouarec fahren.

Grundstück in Saint Herbot oder: Der Dschungel

Wie die treuen Leser wissen, haben wir uns letztes Jahr ein Grundstück in Saint Herbot zugelegt. In diesem Beitrag sieht man zwei Fotos vom Grundstück: Musst du hier klicken. Und hier sind Fotos vom Ort zu sehen: Klickst du hier. Wir waren gespannt, wie hoch das Gras gewachsen war. Und joooo, das ist ziemlich hoch geworden:

Selbst das Tor war zugewachsen. Wir kommen somit gar nicht aufs Grundstück drauf. Von der einen Seite könnten wir zwar drauf fahren, aber der englische Nachbar, ein junger Kerl, hat auf den Weg dicke Baumstämme hingelegt. Hier noch ein Video vom Dschungel:

Saint Herbot – erstmal Sense kaufen

Wir könnten auf einem kleinen Dorfplatz stehen. Da stand auch noch ein anderes Wohnmobil. Wir fuhren zunächst nach Carhaix und besorgten uns eine Motor-Sense. Dann wieder zurück zum Dorf – und die Bilder zeigen schon, dass es regnete und regnete.

Die Wettervorhersage sagte: In den nächsten drei bis vier Tagen Regen, Regen, Regen. Sensen und Co. bei Regen – das ist ziemlich doof. Also entschieden wir, dass wir nach Lampaul fahren und dort bis Montag oder Dienstag bleiben. Danach müsste es trockenes Wetter geben, sodass Gerd sensen kann.

Lampaul – ein weiterer Wohlfühl-Ort

Von Saint Herbot bis Lampaul-Ploudalmezeau sind es ungefähr 80 Kilometer. Lampaul werden wir natürlich immer und immer wieder besuchen. Das bleibt unser Lieblings-Ort. Anfang August ist hier Hochsaison, die so 2-3 Wochen geht. Aber, selbst jetzt ist der Campingplatz in den Dünen nicht voll und der Strand sowieso nicht. Am Strand stehen nun neue Schilder: Hunde von Juli bis Ende September verboten. Mal sehen, ob sich die Einheimischen daran halten. Eigentlich totaler Quatsch, denn hier ist nie viel los. Aber vielleicht haben sich wieder zu viele Hundehalter daneben benommen – wer weiß. Wir sind natürlich direkt eine Runde gegangen. Wetter: Wechselhaft, aber hier am Atlantik ist nur selten Dauerregen.

Und als ich nach dem Spaziergang draußen im Stuhl saß, stupste mich auf einmal jemand an: Der Max ist wieder da! Ihr treuen Leser werdet ihn noch kennen. Das ist der Setter, den wir gerne aufgenommen hätten. Glaube, es ist drei Jahre her. Aber der Besitzer wollte ihn nicht abgeben – er kümmert sich aber auch nicht besonders gut um den Hund. Nun ja, jetzt werden wir keinen dritten Hund zu uns holen. Aber dennoch schön, dass Max noch hier ist. Er wollte direkt mit Emma losziehen und die Kaninchenbauten kontrollieren.

Hier werden wir es uns gut gehen lassen. Ich (Marion) muss zwar zwischendurch arbeiten, aber ich weiß es sehr gut zu organisieren, sodass ich genügend freie Zeit genießen kann.

Bis bald wieder und bleibt gesund, munter und fröhlich

Marion, Gerd, Emma und George

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