18. Oktober 2021
Huelgoat

Nebelmorgen und Forêt Domaniale de Huelgoat

Leute, was soll ich euch sagen. Eigentlich wollte ich vor der Abreise nix mehr schreiben. Aber es kommt immer anders als man denkt. Wir waren heute im Wald von Huelgoat – und es war wunderschön mystisch.

Nebelmorgen in St. Herbot

Der Morgen begann mit fettem Nebel, wie schon die letzten Tage. Nebel versperrt einem die Sicht und lässt uns ebenso Dinge sehen, die wir sonst nicht gut wahrnehmen können. Es ist schön, durch die kühle Morgenfrische zu spazieren und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Forêt Domaniale de Huelgoat – der Zauberwald

Der mystische Wald von Huelgoat liegt in dem Naturschutzgebiet „Parc naturel régional d’Armorique“. Der Ortsname Huelgoat ist bretonisch und bedeutet „Der hohe Wald“. Um ihn ranken Legenden und Sagen und genau diese Wirkung hat er auf einen, wenn man dadurch spaziert. Er hält einen gefangen, mit seinen mit Moos bewachsenen Bäumen und Felsen. Es war teils so dunkel im Wald, dass mein Blitzlicht nicht ausreichte, obwohl wir am Nachmittag blauen Himmel und Sonnenschein hatten. Auf dieser Webseite sind die Sagen und Geheimnisse gut beschrieben: Klickst du hier.

Wir haben auf dem Parkplatz gegenüber des Intermarchés geparkt – für diejenigen, die auch mal gerne durch diesen Zauberwald gehen möchten. Auf derselben Seite ist der Weg Le Champignon und wir sind auf die andere Straßenseite gegangen. Dieser Waldweg führt unter anderem zum beweglichen Felsen (La Roche Tremblante). Gerd hat versucht, den Roche zu bewegen, aber er hat es nicht geschafft.

Und dann wurde der Wald dunkler und dunkler. Unter diesen runden, riesigen Felsen läuft hörbar Wasser, das an einer anderen Stelle sichtbar wird. Ich habe schon alle Fotos aufgehellt. Mehr ging nicht. Aber, so ist es halt, dort im Wald von Huelgoat. Das ist sooo unbeschreiblich schön dort, so zauberhaft. Teils wachsen Bäume direkt an Felsen und deren oberirdische Wurzelteile krallen sich förmlich am Stein fest. Man hat das Gefühl, diese ganzen Felsen, Steine und Bäume sind Wesen, die einen beobachten. Einfach magisch.

Der Rückweg lichtete sich und es wurde wieder heller. Aber wir werden zukünftig auch noch die anderen Wege erkunden und gerne noch einmal ins Dunkle eintauchen.

Von Huelgoat zurück ins zweite Zuhause

Hier ist alles irgendwie schön und oft auch mystisch. Wir fühlen uns so was von wohl hier. Überall diese Wälder und die sanften Hügel. Und wenn wir dann nach Hause kommen, entsteht das nächste Glücksgefühl. Mir flutscht ständig das Wort „Wunderschön“ aus dem Mund. Zuhause haben wir unsere vier Pflanzen aus dem Kulti geholt, die wir heute gekauft haben. Das musste einfach sein, auch wenn wir nächstes Jahr erstmal Baustelle haben.

Mal sehen, ob in den nächsten Tagen noch ein Blogartikel folgt. Man weiß ja nie, was noch so kommt. Bis zum nächsten Mal und bleibt gesund, munter und fröhlich

Marion, Gerd, Emma und George

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