St. Savinien am Charente

Montag, 26. Juni 17 – Den Platz am Etang haben wir wirklich genossen. Es war auch am Sonntag erstaunlich ruhig – bis auf Familie Heinz Becker, hahaha. Wir schauten per App „Park4Night“ nach einem anderen Platz, denn es gibt ja in dieser Ecke noch mehr Etangs. Juhu, wir fanden einen Freisteh-Platz nur ca. 10 km entfernt. Da wollten wir hin.

Wohnmobile verboten, Hunde verboten – Etangs sind doof

Da wir ja nur rund 10 km zu fahren hatten, wollten wir dort am neuen Platz frühstücken. Bevor wir abfuhren drehte ich noch eine Runde mit Emma am See. Schön war es. Heinz Becker stritt schon wieder mit seiner Gattin und so ergriffen wir flott, aber wohlgelaunt, die Flucht.

Wir fanden den Platz dank App auch sehr schnell. Allerdings waren dort überall Wohnmobil-Verbotsschilder. Man durfte nur von 8 Uhr bis 22 Uhr dort stehen. Naja, dachten wir, drehen wir halt eine lange Runde mit Emma. Die Natur war nämlich wunderschön und es führte ein Weg mitten durch die Seen – wie genial.

Zuerst sahen wir nur ein Hinweisschild, dass Hunde an der Leine zu führen sind. Ok, verständlich, denn es flatterten ziemlich viele Wasservögel am und im See herum. Aber: Direkt am Anfang des Weges stand ein komplettes Hundeverbotsschild. Glaube, die spinnen, die Franzosen. Wenn man erwischt wird, muss man mit einer Strafe von um die  80 Euro rechnen – pffff.

Also stiegen wir wieder in den Kulti und waren noch sehr hoffnungsreich, dass wir an einem der anderen Seen einen Platz fanden.

Und wir fuhren und hielten und fuhren – überall Camper verboten oder  Stellplätze, die es nicht wirklich wert waren, dafür Geld zu zahlen. Ein Stellplatz wäre vielleicht noch ok gewesen, aber man kam nur an einen Badestrand an den See, wo Hunde natürlich verboten waren und ansonsten führte eine schmale Straße entlang des Wassers. Nix für uns und nix für Emma. Also weg hier.

St. Savinien – schöner Platz am Charente

Wir fuhren noch lange, denn wir nutzten kleine Straßen. Könnte ja sein, dass wir dort einen schönen Platz irgendwo am Wasser oder im Wald oder so finden. Letztlich hatten wir tierisch Kohldampf und hielten an einem Fluss an. Wir packten unsere Frühstückssachen aus und schmausten erstmal in Ruhe. Frühstück am späten Nachmittag –auch nicht schlecht.

Dann tuckerten wir weiter und nur wenige Kilometer entfernt waren zwei Campingplätze und ein Stellplatz direkt am Kanal.

Wir nahmen den Stellplatz, der auch noch gratis war (natürlich dann ohne Strom, aber den haben wir ja selbst). Es standen mehrere Camper dort in Reih und Glied. Wir fuhren weiter durch und hatten einen wirklich tollen Platz für uns ganz alleine, direkt am Kanal und mit vielen Bäumen ringsherum.

Emma genoss mal wieder die Wiese und außerdem das Feld, das scheinbar viele Mäuse beherbergte. Gesehen habe ich keine, aber Emma sprang immer mal wieder hoch und kopfüber ins Heu.

Dienstag fing es am späten Mittag an zu regnen – herrlich. Wir machten es uns im Kulti gemütlich, so mit Kaffee und Buch. Für euch bestimmt kaum zu glauben, dass man Regenwetter genießen kann. Aber: Wir wohnen in Südspanien und dort sind bereits seit einigen Wochen mehr als sommerliche Temperaturen. Wir sind keine hitzeresistenten Personen und freuen uns über frische Luft und kühleres Wetter – jupidufideralala.

Hier ein paar Eindrücke von „unserem“ Platz, auf dem wir bis morgen, Mittwoch 28.6., bleiben werden.

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