Le Bout de Bois und Bains sur Oust

Eigentlich reisen wir momentan viel zu flott. Aber wir haben jetzt einfach keine Lust ewig herum zu gurken, um irgendwo einen Platz zu finden. Also fuhren wir von unserem Plätzchen weg und … gurkten doch noch einige Stunden durch die Gegend. Hat sich aber gelohnt.

Canal Nantes a Brest – freistehen in Le Bout de Bois

Der Platz in St. Savinien hat uns gut gefallen, zumal wir ja dann nur noch zu viert dort standen. Zu einem hippigen Bus gehörten zwei Erwachsene, zwei Kinder und zwei Hunde. Der ältere Hund kam uns besuchen und blieb ziemlich lange zu Gast:

Er wäre auch gerne in den Kulti gekommen, aber dieser unheimlich liebe Kerl stank wie die Pest. Außerdem ging Emma vor ihm laufen – war der Geruch der Grund? Hihihi.

Den jungen Hund lernten wir erst abends kennen, als wir wegen Regen wieder nach vorne in die Reihe fuhren. Auch ein toller Kerl, mit dem Emma eine Runde tobte. Blue – so hieß der Knabe – war aber schnell ko. Mit Emmas Tempo konnte er nicht mithalten.

Mittwoch nach der Morgenrunde fuhren wir weiter. Ziel war der Canal Nantes a Brest. Wir wollten direkt hinter Nantes nach einem Platz suchen und glaubten, wir hätten an dieser Stelle den Canal noch nicht bereist. Aber, dem war nicht so, denn in einem Ort erkannten wir einen Platz wieder, an dem wir mal übernachtet hatten. Jetzt war der Platz für Wohnmobile gesperrt und eine Schranke angebracht.

Eindrücke von der Fahrt:

Durch Zufall – weil wir nämlich gerne Mini-Sträßchen fahren – kamen wir in Le Bout de Bois aus und fanden einen schönen Platz direkt am Canal – juhu fideralala. Der Himmel war gigantisch gefärbt, so grau-weiß-blau-rot gemischt. Zwischen den Wolkentürmen strahlte immer mal wieder die Sonne hindurch und gab der Natur wunderschöne Farben. Wir saßen noch bis 22 Uhr am Canal, mit Bier und Wein und genossen die wohltuende Umgebung.

Bains sur Oust – Diesmal alleine auf dem Campingplatz

Donnerstag, 29. Juni 17, zogen wir nach dem Frühstück weiter. Wir tuckerten über kleine Sträßchen und durch herrliche Landschaft. Da für Freitag Dauerregen angesagt ist, wollten wir einen Campingplatz aufsuchen. Wir fanden auch einen, der ganz nach unserem Geschmack gewesen wäre, nämlich klein, unspießig und viel Natur ringsherum. Leider war dieser Platz wohl schon länger geschlossen – schade.

Also beschlossen wir nach Bains sur Oust (Bas de Limur) zu fahren. Dort waren wir vor zwei Jahren und uns gefiel es da sehr, sehr gut. Damals zelteten einige Jugendgruppen auf dem Platz. Da jetzt noch keine Ferien sind, sah es diesmal ganz anders aus.

Der Campingplatz grenzt an einen Aire de Loisier – mmmh, hoffentlich ist das richtig geschrieben. Das sind so Freizeitplätze, meistens mit Picknickstellen usw. Außerdem gibt es hier Kletterfelsen und Kajakverleih. Also tummelten sich ein paar Jugendgruppen herum, aber der Campingplatz war leer. Wir waren die einzigen Camper –wie genial! Die Gruppen verschwanden am Nachmittag und wir hatten das gesamte Areal für uns alleine – wie genial!

Duschen sind frisch renoviert. Preis: 12,60 Euro (inkl. Strom). Wir bleiben bis Samstag und genießen diese Idylle.

Fotos gibt’s ja schon genug und zwar hier: mussu klicken

Aber ein paar neue Bilder haben wir trotzdem geschossen. Es hat zwar immer mal wieder geregnet, doch das störte uns wenig bis gar nicht. Wir empfanden es als wohltuend, durch frische und kühle Luft zu spazieren und den erdigen Waldduft einzuatmen.

Am Samstag Abend kamen noch ein paar Camper mit Zelten dazu. Das war aber schon gegen 20 Uhr. Bis dahin hatten wir den Platz tatsächlich für uns alleine.

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