In der Picardie trafen wir eine Nachbarin aus Spanien und verbrachten eine schöne gemeinsame Zeit. Und wir sahen Robben! Da könnte ich ja vor lauter Freude jubeln. Echte Robben in der Natur! Da jubelt mein inneres Kind.
Treffen in Estrun
Donnerstag, 03. September 26: Am Mittwoch chattete ich mit einer Nachbarin aus Spanien, die sich nun ebenfalls auf den laaangsamen Rückweg gemacht hat. Und dann trafen wir uns am Donnerstag in Estrun in der Picardie. Da gibts 4 kostenfreie Stellplätze direkt am Bassin Rond. Und jetzt wird hier in diesem Blog die Ulrike verewigt. Wir haben uns gefreut, sie wiederzusehen. Sie war, wie immer, gut gelaunt und fröhlich.

Mit Emma bin ich erstmal ein Stück am Kanal entlang geschlendert und habe mir ein paar Hausboote angeschaut.
Abends gabs noch eine kurze Runde.
Emma ist weiterhin gut drauf, aber von der schmierigen Luft, die wir jetzt eine Woche lang um uns hatten, einfach müder. Sie hat aber gerne aufs Wasser hinausgeschaut und sich das kleine Boot mit dem Namen Quiet ausgesucht.

Abends saßen wir noch gemütlich draußen zusammen. War eine schöne gemeinsame Zeit, die sich ja in Spanien bestimmt mehrfach wiederholt. Oder vielleicht auch nochmal in Frankreich, wer weiß.
Robbensuche in Berck Plage
Freitag, 04.09.: Robben! Echte Robben in freier Natur! Da schlägt das Herz meines inneren Kindes ganz aufgeregt und laut. Aber erstmal hatten wir ein bisschen Pech mit der Robbensuche.
Wir tuckerten bis Berck Plage und als wir dort ankamen, waren wir natürlich nicht die einzigen Camper, die sich dort ein Plätzchen suchen wollten. Es gibt da einen Stellplatz und der ist sehr hässlich und für die Hässlichkeit viel zu teuer. Und es gibt einen Campingplatz, der mit 24 Euro auch nicht gerade günstig ist. Aber der liegt direkt am Atlantik, direkter Zugang zu den Dünen und man steht nicht wie in der Sardinenbüchse.
Am Eingang warteten einige Menschen. Alles WoMo-Fahrer, die einchecken wollten. Normalerweise würden wir uns gar nicht anstellen, sondern bei solchen Plätzen einfach weiterfahren. Aber: Wir wollten doch die Robben (echte Robben in freier Natur!) sehen.
Dann konnten wir auf den Campingplatz fahren und wir ergatterten einen Platz mit direktem Zugang zu den Dünen. Juhu und heidahoppsassa. Wir gingen natürlich sofort los. Die große Robben-Sandbank ist aber ein Stückchen weiter weg. Nicht sooo weit weg, aber für Emma zu weit. Sie schafft es nicht mehr, durch weichen Sand weit zu stampfen. Und der Buggy ist nicht sandtauglich.
Wir blieben somit in unmittelbarer Nähe zum Campingplatz. Es war bewölkt und diesig. Nicht das ideale Robben-Beobachtungswetter und auch nicht das perfekte Fotografierwetter.
Ich sah in der Ferne auf einer kleinen Sandbänke etwas liegen und habe einfach mal den Zoom ausgefahren. Und jaaa, es waren keine Steine, sondern Robben! Echte Robben in freier Natur!

Ok, das Foto ist nicht der Hit, aber ihr seht sie doch, die Robben, oder? Ooooh man wie toll!
Wir schlenderten noch ein bisschen herum. Die Küste ist hier auch sehr schön.
Wir hofften, dass wir am nächsten Tag ein paar Robben aus der Nähe bewundern können. Dafür darf keine Flut sein. Morgen Vormittag soll ein guter Zeitpunkt sein. Wir waren sehr gespannt.
Robben! Ganz viele Robben!
Samstag, 05. September: Wir haben sie gesehen! Die Robbeeeeen! Oh man, war das schöööön! Ganz viele Robben lagen auf der Sandbank und sonnten sich. Hier kommt natürlich eine Bilderflut.
Und die Emma flippte auch aus. Nicht wegen der Robben, sondern wegen Strand. Sie wollte so gerne flitzen, aber das geht ja mit Leine nicht. Ohne Leine geht auch nicht mehr, weil ihr Gehör stark nachgelassen hat. Also erstmal ein Bad nehmen und Robbe spielen.
Und dann bin ich mit ihr über den Strand gerannt.
Danach konnte ich nochmal fotografieren und zwar die Robbeeeen.
Ist das nicht toll, die Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können? Ich finde das ganz wunderbar. Dafür hat sich der Weg gelohnt. Und auch schön, wie viele Menschen sich dafür interessieren. Dort ist ein reges Treiben, weil so viele Leute die Robben sehen möchten.
Also, bis zum nächsten Mal und bleibt gesund, munter und fröhlich
Mary, Gerd und Emma



































