6. Dezember 2022

Nu simma wieda da

Jetzt sind wir wieder in Spanien. Hier noch ein Rückblick – angefangen in Bouillac am Lot.

Morgens alles im Lot am Lot

Dienstag, 01. November 2022: Die Nacht am Lot war ruhig und auch morgens hatte sich noch kein Wohnmobil zu uns gesellt – wie wunderbar. Wir sind mit den Hunden den schönen Weg am Fluss entlang gelaufen. Erneut genießen wir den Herbst. Der Stellplatz hat übrigens keine Wiese mehr. Trockenheit und Hitze haben sie verschwinden lassen.

Später ging es weiter. Ziel war der Canal du Midi und der Ort St. Martin Lalande. Hier übernachten wir meistens, wenn wir nach Spanien zurück oder von Spanien nach Frankreich fahren. Frau Google führte uns wieder durch schönste Landschaften. Naja, manchmal musste ich die Augen schließen und an etwas Schönes denken. Es gibt halt Berge und Berge und manche Bergwelten sind für mich das Grauen. Aber grundsätzlich war auch diese Strecke sehr schön.

Am späten Nachmittag kamen wir am Canal du Midi an. Und wie immer gab es zuerst einen ausgedehnten Spaziergang für die Hunde (und für uns). Erstaunlicherweise steht auch hier kein anderes Wohnmobil. Nach dem Spaziergang saßen wir noch länger draußen. Es war angenehm warm. Hier machten wir einen Tag Fahrpause, bevor es über die Grenze ging.

Nach Entspannung kommt Spannung

03. und 04. November 2022: Nach einem sehr entspannten Tag am Canal du Midi wollten wir Kilometer machen. Nun ja, Gerd wählte jedoch eine Strecke, die durch die Berge führte. Strecke kann man so nicht machen. Wir gurkten eine gefühlte Ewigkeit durch die Lande, bis wir über die Grenze fahren konnten. Ich (Marion) hatte schon die Schnauze voll. Aber wir entschieden uns zur Weiterfahrt. Ziel war Torrenostra und das erreichten wir abends gegen 21 Uhr, uff. Vorher schaute ich bei Park4Night nach Stellplätzen, die früher zu erreichen sind. Ich fand einen in L’Hospitalet de l’Infant. Die Bewertungen waren jedoch abschreckend. Nicht nur einer berichtete über Diebstahl. Die aktuellste Rezension vom 24.10.2022 enthielt die Empfehlung, Türen und Fenster geschlossen zu halten, weil morgens die Diebe kämen.

Wir sind normalerweise nicht schissig. Aber dieser Küstenabschnitt ist ja bekannt für Diebstähle und Aufbrüche von Wohnmobilen. Und heute, einen Tag später, berichtete eine Bekannte, die genau auf diesem Platz steht, dass in der Nacht mehrere Wohnmobile aufgebrochen wurden. Schon krass.

Wir kamen jedenfalls im Dunklen in Torrenostra an und übernachteten auf einem Parkplatz am Meer. Morgens fuhren wir noch vor dem Frühstück in die Knüste – dahin, wo wir sonst alleine stehen…

Für andere sieht das nicht voll aus. Für Menschen wie uns, die es ganz anders kennen, ist das einfach abschreckend. Es sind nicht alle WoMos auf dem Bilde zu sehen. Wir haben uns dann verkrümelt und hatten unsere Ruhe.

Irgendwann mittags ging es weiter. Ziel war Santa Pola. Da standen wir vor 2-3 Jahren das letzte Mal. Es war damals schon voller als früher. Aber nix gegen heute. Irre, diese Wohnmobil-Massen, die mittlerweile unterwegs sind. Der vordere Platz stand rappelvoll. Wir staunten, dass ein zweiter Platz mit WoMos bestückt war. Auch entlang der schmalen Küstenstraßen standen zig Wohnmobile. Also, schön ist das echt nicht mehr. Wir wollten nicht weiterfahren und stellten uns auf den „neuen“ Platz – das sind hier keine offiziellen Stellplätze. Mehr, als eine Runde mit den Hunden gedreht, haben wir nicht mehr gemacht. Früh schlafen, um am nächsten Morgen früh hier wegzukommen.

Vanlife 2022

Ankommen in Aguilas

05. November 2022: Wir nahmen am Morgen die N332, um gemütlicher nach Aguilas zu gurken. Da die AP7 nun kostenlos ist, sind die LKWs von der N-Straße verschwunden. Es ist somit wieder ein schönes Fahren möglich. Nachmittags kamen wir an „unserer“ Küste in Aguilas an und wollten erst einmal eine Siesta halten. Nun ja, die vielen Fliegen ließen diese Idee verfliegen. Abends haben wir bei unseren Freunden gegrillt, gut gespeist und am Lagerfeuer gesessen. Das war richtig schön. Am nächsten Morgen sind wir mit den Hunden nochmal zum Strand gefahren und anschließend zu unserem Noch-Zuhause.

Das war es für dieses Jahr. Danke, dass ihr virtuell mitgefahren seid. Nächstes Jahr wird es keine Tour geben, denn wir fangen in der Bretagne an zu bauen. Vielleicht berichte ich in diesem oder in einem neuen Blog über das Leben in der Bretagne. Bis dahin, bleibt gesund, munter und fröhlich

Marion, Gerd, Emma und George

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