Jupiduuuu, wir sind in Lampaul

Wir sind wieder hier, in unsrem Revier – schalalalalaaa. Es ist immer mehr wie ein Nachhause kommen. Aber, gehen wir ein paar Schritte zurück und erstmal nach Wegberg.

Familie und Freunde wiedersehen

Nachdem wir uns in Hausdülmen den Hintern abgeschwitzt hatten, fuhren wir nach Wegberg. Wir waren zu früh da, sprich: früher, als angekündigt. Aber diese Hitze mit dieser elenden Schwüle ließ ja nix zu, außer dumm rumzuhängen.

Dazu das fehlende Internet, das übrigens am Anbieter Simyo lag. Mit der spanischen Simyo-Karte arbeite ich sonst 3-4 Monate im Ausland und es steht auch dort geschrieben, dass man den Tarif 4 Monate im Ausland nutzen kann. Und so schrieb es mir auch der Kundenservice – so nach Tagen.

Aber, sie drehten mir einfach nach knapp zwei Monaten den Hahn ab. Für mich ein Grund, dem Anbieter Tschüss zu sagen.

Naja, das am Rande. Wir kamen also am Freitag Abend in Wegberg an und parkten den Kulti auf Wegbergs Stellplatz. Hihi, muss ein bisschen lästern, von wegen deutscher Gründlichkeit. Auf diesem Stellplatz standen genau 3 Wohnmobile, mit uns dann 4. Man zahlt im Hallenbad und der Mitarbeiter gab die Anweisung: Ihr müsst rückwärts einparken! Dat is Deutscheland. Schön den Schein der Ordnung wahren.

Nun ja, wir haben uns daran gehalten und haben rückwärts eingeparkt. Was sein muss, muss sein…

Leider habe ich vor lauter Hitze überhaupt keine Fotos von unseren Treffen gemacht. Ganz schön blöd.

Ich habe jedenfalls die Beate wiedergesehen, nach ca. 30 Jahren – und wir haben uns dennoch wiedererkannt *grins*. Wir 2 waren damals, als wir noch jung waren, in der Tanzgarde von Hei on Klei, einer Dorfgemeinschaft.

Dann hatten wir ein schönes Treffen mit Hanns-Georg und Vera. Wir sahen uns nach ca. 22 Jahren wieder. Das war ein richtig gemütlicher, schöner Abend und ein gemeinsames Frühstück folgte am nächsten Morgen.

Mit Markus und Doris trafen wir uns auch nochmal und das war – wie immer – ebenfalls sehr schön. Und natürlich gab es Treffen mit der Familie – und weil ich weiß, dass meine Mutter hier liest: Danke Mum, für die Zeit mit Dir!

Zwei Treffen mussten leider aus Gründen abgesagt werden. Rosi und Reinhard: Wir holen das nach! Und Marion und Erika: Auch wir holen unser Treffen nach!

Obwohl wir viele schöne Treffen und Momente in Deutschland hatten, zog es uns in die Bretagne. Deutschland hat so schöne Ecken und Orte, aber es ist für uns beengend. Zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Zu viele Verbote und zu wenig Freiraum. Zu viel Straßenlärm und zu wenig Stille. So ist jedenfalls unser Empfinden.

Auf auf nach Frankreich

Jo, Pläne…die sind schön und gut, aber oft ein Fall für den Haufen – also, um sie über den Haufen zu werfen. Eigentlich! wollten wir gaaanz langsam und gemütlich tuckern. Doch die Hitze war ja noch da und wir hassen Hitze. Also sind wir – für unsere Verhältnisse – flott gefahren. Dazu kam, dass ich mir nen fetten Allergie-Schub eingehandelt hatte, an dem ich einige Tage zu knabbern hatte. Mir stand der Kopf somit nicht nach Tuckern und in der Hitze schmoren, sondern eher nach Ankommen und Ruhe genießen.

Und wie man hier erkennen kann, ist Gerd alleine mit den Hunden gegangen. Das passiert selten und nur dann, wenn es mir mehr als nicht gut geht.

Das war irgendwo während einer Pause – Gänse sind scheinbar unser diesjähriges Krafttier. Jedenfalls stoßen wir an sämtlichen Orten auf diese Tiere. Hab mal gegooglet, Krafttier Gans und diese Aussagen fand ich vor:

„Die Gans bringt Dir als Krafttier Dich zu fragen, welche inneren oder äußeren Zwänge Deinen Weg blockieren. Sie bringt Dir die Geduld und Beharrlichkeit, an Deinen Zielen zu arbeiten.“ (Quelle orakel.org). Ok, dann arbeiten wir mal weiter an unseren Zielen, aber nicht so, wie die helle Gans, die ihren Kopf in den Sand, also ins Gras steckt.

Wir fanden einen schönen Platz an der Seine. Ein neuer Stellplatz, der bei Park4 Night zu finden ist. Da sieht man zwar auf den Fotos eine Straße, aber die war sehr wenig befahren, sodass es angenehm ruhig war.

Und weiter ging es, bis nach Gouarec und das durch viele schöne Dörfchen und am Mont St. Michel vorbei.

Der Platz in Gouarec war sehr gut besucht, aber „unser“ Platz ganz hinten durch war noch frei.

Heute, am 21. August 2020, war dann die letzte Etappe. Der Campingplatz in Lampaul ist herrlich leer und auch sonst ist total wenig los. So lieben wir es und die Hunde freuen sich wie irre: Endlich wieder flitzen.

Es ist heute stark windig bei etwa 19 Grad – perfekt. Nur die Frisur sitzt nicht – höhö.

Hier bleiben wir ne Weile und da wir keine Ausflüge geplant haben (keine Lust auf Rummel und Besichtigungen mit Maske), werde ich wahrscheinlich erst wieder berichten, wenn wir die Rückfahrt angetreten haben.

Bis dahin wünschen wir euch eine gute Zeit!

Mary, Gerd, Emma und George

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