Crozant – Vallée de la Sédelle

6. August 2014 – Heute Morgen fuhren wir so des Weges, durch herrliche Landschaften und Dörfer, entlang des Flusses Creuse. Irgendwann kamen wir an einem Lac (See) vorbei, aber der war ziemlich touristisch verunstaltet. Also tuckerten wir weiter und es wurde Zeit für ein Frühstück. Hier gibt es immer wieder schöne Picknickplätze und an so einem Platz hielten wir an. Der Picknickplatz lag an der Sédelle und nach dem Frühstück gingen wir auf Wanderschaft.

Es war ein ganz toller Rundweg, ca. 2 Stunden schnellen Schrittes, entlang dieses Flüsschens, das einst scheinbar ein Lieblingsort einiger Künstler war. Auf Schildern entlang des Flusses waren Infos und Bilder der Künstler zu sehen.

Gemälde von Guillaumin

Gemälde von Guillaumin

Eugène Alluaud

Eugène Alluaud

Francis Picabia

Francis Picabia

Paul Madeline

Paul Madeline

 

Der Weg war soooo schön, urig (mal wieder urig – ich habs mit den urigen Dingen) und einfach klasse.

k-10_Wanderweg1

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k-31_alter Brunnen in Crozant

Wir entdeckten dann auch noch einen dieser Mini-Campingplätze direkt am Wald und unweit des Flüsschens. Hier stehen wir nun und werden heute Abend den Ort Crozant anschauen.

Donnerstag, 07. August 2014

Gestern haben wir uns noch Crozant angeschaut: Ein idyllischer Ort und ein sagenhafter Blick auf die Burgruine, die aus dem Mittelalter stammt. Passend dazu fand heute ein Mittelaltermarkt statt, der sich durch den Ort zog. Es war wirklich passend, denn die Häuser und die Gassen ließen ans Mittelalter denken und die Marktleute liefen in mittelalterlicher Kleidung herum.

Leider hat es heute geregnet, mal stark, mal weniger stark. Wir gingen trotzdem noch einmal in den Wald und am Fluss entlang. Ich habe direkt mal meine Gummistiefel getestet…ja, ich weiß, in manchen Dingen werde ich wohl immer Kind bleiben… und ich mag es, durch Pfützen und Matsch zu laufen.

Nach dem Regengang sind wir über den Markt geschlendert. Es hat zwar genieselt, aber das hat uns nichts ausgemacht. Es war sooo schön und angenehm. Überall hingen Boxen, sodass man von mittelalterlicher Musik begleitet wurde. Und die war in angenehmer Lautstärke, ohne dass man nur noch an Ohrstöpsel denken musste. Man fühlte sich beschwingt und hätte am liebsten auch solche Kleidung angezogen und sich ans Lagerfeuer gesetzt. Dort schmorten fette Braten und man konnte den sagenhaften Blick auf die Burgruine genießen. Fotos habe ich blöderweise keine gemacht. Wegen dem Regen wollte ich die Kamera nicht rausholen. Jo, manchmal bin ich pingelig. Jetzt ärgere ich mich auch, aber die Bilder haben wir zumindest im Kopf. Ihr könnt sie leider nicht sehen. Ich habe aber gegooglet und hier könnt auch ihr die Burgruine sehen: klick hier.

Mittags sind wir aber weitergezogen, denn auf dem Campingplatz fühlten wir uns nicht besonders wohl. Wir fuhren durch malerische Landschaften und weil die Landschaften so malerisch sind, wohnen in diesem wunderschönen Gebiet viele Maler. Überall – auch in Crozant – waren Ateliers zu sehen und dort stellten die Künstler ihre Bilder aus.

So schön die Landschaft war und so gerne wir geblieben wären – es fand sich kein Platz mehr, auf den wir hätten übernachten können. Dafür blickte man auf Weiden, so weit das Auge reicht und überall grasten Kühe und Kälber. Übrigens haben wir auf der gesamten Tour ganz viele solcher Herden gesehen und immer standen Kälber dabei.

k-33_Kühe 1

k-34_Kühe 2

Wir wollten dann eigentlich zu einem See fahren und da sind wir auch gewesen. Aber der Lac war wie gelackt – touristisch halt. Da wir keinen Touristenrummel wollen, sind wir weitergefahren und stehen jetzt, für diese Nacht, irgendwo in einem Minidorf bei Treignac. Eigentlich ist das ein Campingplatz und der ist auch schön und idyllisch. Nur hier kommt scheinbar keiner mehr hin, um abzukassieren oder die Duschen aufzuschließen. Egal, wir fühlen uns wohl und bleiben eh nur eine Nacht.

k-35_Campingplatz vor Treignac

Wie guckt denn der da?

k-36_Camping vor Treignac

 

Auch hier begegnen wir wieder so vielen freundlichen Franzosen. Wir sind eben mit Emma gegangen. Der Weg endete aber in einen Bauernhof, der zweite Weg in eine Scheune und der dritte Weg daneben auf eine Wiese. Wir wollten umkehren, als uns ein älterer Mann etwas zurief. Wir sind zu ihm hingegangen und er sagte uns (jahaa, mittlerweile verstehen wir schon ein paar Brocken), es sei kein Problem, wenn wir in den Wald gehen wollten. Ein Weg führt über die Wiese in den Wald. Es könnte nur Probleme mit dem Hund geben, wegen der vielen Kaninchen.

Der Wald war ganz mystisch, mit schmalem Pfad und drei oder vier kleinen Bächen. Emma blieb angeleint, denn seit dem Frühjahr, als die Kanincheninvasion bei uns Zuhause ausbrach, wird sie ganz irre, wenn sie diese Langohren sieht. Hier auf dem Campingplatz hat sie die Statuenhaltung eingenommen und stiert die ganze Zeit auf die 123 Millionen Kaninchen.

k-37_Emma stiert Kaninchen an

k-38_laufendes Kaninchen

 

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