Palluau sur Indre

03.August 2014 – Heute fuhren wir bei Regenwetter ab und gelangten so langsam ins sonnige Wetter – aber immer noch mit angenehmen Temperaturen, juhuuu.

Die Fahrt war wieder mal total schön. Wir kamen durch einige Dörfer und es sieht manchmal so aus, als wäre halb Frankreich im Ausverkauf. Zig Häuser stehen leer und zum Verkauf. Manchmal auch Häuser, die nicht mehr gut in Schuss sind, aber noch zu renovieren wären. Und alles so herrliche alte Häuser, mit dicken Steinen gebaut und so. Wahrscheinlich liegt es an der Arbeit, denn diese Dörfer liegen mitten in der Natur (tollll). Wer dann zur Arbeitsstelle fahren muss, hat eine gute Strecke vor sich.

Ansonsten sahen wir diesmal keine großen Greifvögel, sondern irgendeine Reiherart, die immer zu mehreren auf den Feldern hocken. Sie sehen nicht so stolz und elegant aus, wie die üblichen Graureiher, sondern gebückter und puckeliger, hihi.

Ja, wir fuhren also so durch die Landschaft und genossen die Gegend, als wir in einen kleinen Ort mit dem Namen Palluau sur Indre kamen.

k-05_Palluau sur Indre

Hier sind wir geblieben, denn es gibt wieder einen Campingplatz direkt am Fluss und der ist ganz leer. Zwei Zelte stehen aufgebaut, aber die wirken wie Attrappen, damit die Camper sehen, dass das hier ein Campingplatz ist.

k-01_Campingplatz1

k-03_Campingplatz3

Bei diesen Campingplätzen ist übrigens die Rezeption nicht immer besetzt. Oft ist es so, dass man einfach auf den Platz fährt, sich hinstellt und irgendwann kommt mal jemand vorbei und kassiert. Hier bezahlen wir auch wieder nur 7 Euro.

An der Rezeption hängt ein Schild: Menü, 13 Euro, am Flussplatz, mittags und abends. Super, dachten wir, denn es war Mittag, als wir ankamen und wir hatten Hunger und wir hatten Lust, mal essen zu gehen und wir hatten auch Lust auf französisches Essen …. Außerdem war dieser Flussplatz so idyllisch und das Restaurant auch…

Gut, wir gingen also dahin, wo Tische und Stühle standen und eine Bar geöffnet hatte und Musik erklang. Vier junge Männer standen an der Theke und die Wirtin war gleichzeitig die Campingplatzfrau. Als wir sagten, dass wir essen wollten, schaute sie uns mit großen Augen an. Essen? Hier? Ne, hier gibts nur Getränke und Eis. Sie könnte uns aber ein Sandwich machen. Sandwich konnten wir uns auch selbermachen. So tranken wir nur ein Bier und werden gleich unseren Grill anwerfen.

Auch ohne Menü gefällt es uns hier sehr gut. Ruhig, sehr viel Natur um uns herum und ein kleiner Ort, den wir morgen anschauen werden.

k-06_Indre1

k-07_Indre2

k-09_Emma auf Weg

k-10_Gerd undn Emma

k-11_halb versunkenes Boot

k-13_Distel

k-14_Emma ganz cool

 

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