Start Freitag 4. Juli 2014

Tatsächlich sind wir am Freitag, 04. Juli 14, um 18 Uhr losgefahren. Bei all dem Stress vorher war das eine Glanzleistung. Allerdings fuhren wir nicht weit, denn dafür waren wir viel zu müde. Die erste Nacht verbrachten wir in Percheles direkt am Strand. Dort haben wir uns einen gemütlichen Abend gemacht, gegrillt, gespeist und getrunken – Prost.

k-01_Emma am Grill

Morgens war ich bereits um halb 7 unterwegs, denn seitdem Emma bei uns wohnt, bin ich zum Frühaufsteher mutiert. Nun ja, an diesem Morgen wankte ich durch die Gegend. Während sich mein Körper irgendwie vorwärts bewegte, befanden sich Geist und Seele noch im Bett. Aber Emma hatte ihren Hundekumpel wiedergetroffen, den sie vor vier Wochen kennenlernte. Mittlerweile ist er schon größer als Emma. Diese Tatsache störte aber beide nicht. Emma holte ihren Hundekumpel ab und fetzte mit ihm über den Strand.

k-02_Yeah Hundekumpel

Die ist im Wasser, aber ich trau mich nicht

Die ist im Wasser, aber ich trau mich nicht

Emma? Wo bist du?

Emma? Wo bist du?

Kuckuck, harhar

Kuckuck, harhar

Morgens in Murcia, im Juli, ist es noch angenehm. So gegen 10 Uhr brennt dann die Sonne erbarmungslos auf Mensch und Tier herab und alles was dann noch geht ist: Chillen – früher als faules Rumhängen bezeichnet.

Gegen Abend sind wir weitergefahren und irgendwo haben wir auf einem Wohnmobilstellplatz übernachtet. Keine Ahnung, wie der Ort hieß. Es war ein für uns uninteressanter Touristenort, von denen es genügend – eigentlich viel zu viele – an der spanischen Mittelmeerküste gibt.

Das Doofe war, dass dort Christianos y Moros gefeiert wurde. Ein schönes Fest, allerdings mit Feuerwerk und stündlichem Geböller und Geknalle und das die ganze Nacht durch.

Auch das wäre egal oder schön gewesen … wäre da nicht Emma, die wirklich zur puren Panik wurde, als das Feuerwerk am Himmel erschien. So habe ich sie noch nicht erlebt. Sie schrie vor Panik und zerrte Richtung Womo. Wir sind nämlich mit ihr direkt eine Runde gegangen, als wir an diesem Stellplatz ankamen.

Die Nacht war dann gelaufen, denn beim stündlichen Geballer verfiel Emma erneut in Panik und ich war natürlich auch wach. Sie tat mir richtig leid und da ich weiß, wie sich Panik anfühlt, ließ ich sie selbstverständlich nicht damit alleine. So verlief die zweite Nacht unserer Tour wenig erholsam und ich war froh, als am nächsten Morgen um neun Uhr die Schranke geöffnet wurde. Jetzt konnten wir weiterfahren – weg von diesen Touristenhochburgen.

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