30. September 2022
L'Aber bei Crozon

Ausflug: L’étang de l’Aber côté terre und mehr

Und wieder ist seit dem letzten Beitrag ein Monat vergangen. Eieiei, wat ne Schlamperei dieses Jahr. Das liegt aber auch an diesem unsäglich schrecklich langen und warmen Sommer. Da fehlt mir nach Feierabend die Energie für den Blog. Ich lasse euch ein paar Bilder von August da und berichte von unserem Ausflug  zum L’étang de l’Aber côté terre.

Saint-Nic und Telgruc-sur-Mer

Ich fange rückwärts an und beginne bei unserem heutigen Ausflug. Wir wollten wieder ein Stück Küste kennenlernen und der Weg führte uns nach Saint-Nic, Telgruc-sur-Mer und L’étang de l’Aber côté terre bei Crozon. Die Strände in Saint-Nic und Telgruc-sur-Mer sind hübsch, aber nicht unser Dingen. Weite Sandstrände, Hunde verboten (teils aber angeleint erlaubt) und ansonsten alles, was die Masse an Touristen gerne mag. Touristen-Masse – die ist nicht mit den spanischen Hochburgen zu vergleichen. Dennoch stehen wir so gar nicht auf die typischen Cafés, Eisdielen, Käfighaltung-Campingplätze, Hüpfburgen und Co. Aber, wir sind ja noch beim Kennenlernen dieser Küste.

So können wir sagen: Dieser Teil ist für uns abgehakt. Die Fotos sehen dennoch schön aus – weil ich natürlich nicht die touristischen Szenen aufgenommen habe.

L’étang de l’Aber côté terre bei Crozon

Dieses Gebiet  werden wir bald nochmal aufsuchen und zwar bei kühlerem Wetter und in der Woche. Total schön, wenn man auf Weite, wenige Menschen und Natur steht. Wir haben diesen Landstrich bei Ebbe erlebt. Auf der einen Seite der schmalen Straße liegt ein Etang (Brackwasserteich) und auf der anderen Seite befinden sich Salzwiesen und Dünen. Bei Ebbe fließt ein Fluss über den Sand. „Aber“ ist die bretonische Bezeichnung für Flussmündung.

Die Ile de l’Aber soll bei Ebbe zu Fuß erreichbar sein. Haben wir heute nicht ausprobiert. Aber die dort stehende Verteidigungsfestung aus dem 19. Jahrhundert habe ich fotografiert:

Es ist wirklich ein schönes, interessantes Gebiet. Im Brackwasserteich tummeln sich viele verschiedene Vögel und die Dünen-Meerseite hat auch ihren ganz besonderen Reiz. Bei Flut soll das Wasser bis an die Straße kommen. Mal sehen, ob wir das demnächst mal live sehen. Dieses Gebiet liegt ca. 50 km von unserem Dorf Saint-Herbot entfernt.

Zuerst sind wir am Teich entlang gegangen. Wir wären gerne noch weiter gegangen, aber es war richtig fies schwül.

Danach sind wir auf die andere Straßenseite gegangen:

Und auf dem Rückweg führte der Weg wieder über diese Brücke:

Und sonst so im August?

Da dieses Jahr eine Hitzewelle die nächste jagt, sind wir zwischendurch wieder in Lampaul gewesen. Dahin werden wir bald wieder fahren, um Bekannte zu treffen. Ansonsten genießen wir unser Grundstück im Dorf und fahren hin und wieder zum Canal Nantes-Brest und gehen dort mit den Hunden spazieren. Wir fühlen uns hier immer noch sehr wohl und zuhause. Aber, dieses Jahr gibt’s für euch nicht viel zu berichten. Zudem bin ich beruflich ziemlich eingespannt und das in Kombination mit der Hitze führt zu wenig Lust und Energie, um den Blog mit Beiträgen zu füllen. Wenn wir die Rückreise Mitte/ Ende Oktober antreten, werden wahrscheinlich wieder mehr Beiträge kommen.

Und hier eine kleine Auswahl von Eindrücken des Augusts:

Anfang August fuhren wir nach Lampaul und erschreckten uns. Der Platz war so was von überfüllt, weil auf allen anderen Campingplätze in der Umgebung kein Plätzchen mehr frei war. Wir hatten aber Glück und konnten am zweiten Tag „unseren“ Stellplatz ergattern.

Und ein paar Bilder von unseren Spaziergängen am Canal Nantes-Brest und unserem Garten:

Also, machts gut und besser und bleibt gesund, munter und fröhlich

Marion, Gerd, Emma und George

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