6. Dezember 2022
Wohnmobiltour 2022

Tour 2022 – erstmal auf nach Germany

Eigentlich wollten wir schon im April losfahren. Aber aus Gründen kamen wir erst Mitte Mai los. Eigentlich immer noch früh genug, um ohne Sommerhitze zu reisen. Aber dieses Jahr ist alles anders und so starteten wir gemeinsam mit der ersten Hitzewelle des Jahres.

Erste Station natürlich Torrenostra

Wir starteten am Sonntag dem 15. Mai und fuhren bis Torrenostra. Hier wehte ein leichte Brise, sodass der Nachmittag und Abend sehr angenehm waren.

Manche Wesen traten keine schöne, sondern ihre letzte Reise an 🙁

Dank des vielen Regens war noch alles grün. Ok, dafür gabs auch viele Zecken und Mücken. Aber irgendwas is ja immer.

Weiter bis zum Canal du Midi

Am nächsten Tag fuhren wir weiter. Eigentlich (Achtung, wieder Pläne *kicher) wollten wir nur bis Girona fahren. Dort in der Nähe gibt es einen Stellplatz am Fluss – so sagten uns Freunde, die nur 3-4 Wochen vorher dort waren. Wie gesagt brach der Sommer in Spanien schon sehr früh aus, um nicht zu sagen: Es war eklig warm. Am Stellplatz angekommen stand die Luft. Die Bäumchen gaben nicht viel Schatten her und außerdem war der Fluss kein Fluss mehr.

Also fuhren wir weiter und zwar bis zum Canal du Midi. Mit Kulti kommen wir nicht sooo schnell voran. Es war schon düster, als wir am Canal ankamen. Und nu schreibe ich mal den Ort hier hinein, weil wir den jedes Mal vergessen: Saint-Martin-Lalande.

Da es mir (Marion) mal wieder wegen Sommerwetter richtig mies ging, blieben wir hier einen Tag und den verbrachte ich im Bett. Nach viel Antihistamin und Histamin senkenden Lebensmitteln gings abends besser.

Nächste Übernachtung in Volvic

Mittwoch 18. Mai 2022 – wir stehen früh auf, lassen die Hunde ihre Geschäfte verrichten und fahren los. Es soll nämlich noch wärmer als am Vortag werden und die Apps hatten recht. Zuerst tuckerten wir bis zu einem Stellplatz am Tarn (Bulleac oder so ähnlich, bei Figeac). Hier waren wir mit Kulti I. auf der ersten Tour. Diesmal übernachteten wir nicht dort, sondern hielten lediglich eine längere Pause im Schatten.

Es wurde jedoch nicht kühler, sondern eher noch wärmer. Nach ausgiebiger Siesta ging es weiter bis Volvic. Hier standen wir auf einem eher hässlichen Stellplatz. Dafür war die Fahrt dahin sehr sehr schön und überall blühte Ginster.

Von der Hitzewelle überschwappt

Jaja, ich weiß, dass manche Menschen Hitze super finden. Wir gehören definitiv nicht zu dieser Personengruppe. Es war eklig heiß-schwül. Die Strecken wären ein Träumchen gewesen, aber bei der Hitze war es einfach nur anstrengend. Auch Emma und George wirkten ziemlich gestresst. Deshalb hielten wir immer mal wieder an und wir fanden schöne Pausenplätze.

Was uns auffiel, waren die vielen vielen Kornfelder mit Mohn und anderen Blumen. Ob es hier nun andere Vorschriften bzgl. der Chemiekeulen gibt?

Weiter ging es über teils seltsame Straßen. Irgendwo haben wir die Faxen dicke gehabt, weil wir so vor uns hin ölten. Wir kamen an einem Campingplatz an dem Canal de Bourgogne vorbei und dort übernachteten wir. Die Idee war nicht sooo gut. Es war ein kleiner Camping Municipal, eigentlich schön gelegen und nicht zu steif. Aber nebenan war eine Wiese mit Picknicktischen. Es war Sommerwetter, sehr heißes Wetter. Somit war der Platz gefüllt mit Menschen. Wir standen direkt davor. Es war einfach sehr laut, obwohl ich die fröhlichen Menschen auch wieder gut fand. Wir waren jedoch ko und hatten eher Lust auf Naturidyll mit Vogelgezwitscher. Stattdessen hörten wir französische Schlager von anno dazumal. Naja, teils konnte ich die sogar mitsingen (Ooooh Champs Élysséeeee…).

Wir schlurften mehrmals mit den Hunden zum Wasser, damit sie sich abkühlen konnten. Dazu ging es über eine Gitterbrücke – eine Herausforderung für Hunde. Aber beide haben es gemeistert. Emma wollte zuerst nicht. Sie konnte ich tragen, George ist zu schwer und er mag das auch nicht. Beim nächsten Mal waren beide mutig.

Am Freitag, dem 20. Mai fuhren wir bis Belgien. Wir fuhren immer wieder ins Regenwetter hinein und wieder heraus. Wir hätten durchfahren können, aber wir waren einfach zu müde. Die Nacht auf diesem Campingplatz war nicht soo erholsam. Nicht wegen der Leute, sondern wegen der Hitze. Somit übernachteten wir 20km vor der deutschen Grenze in einem belgischen Ort.

Für uns war das eine sehr anstrengende Fahrt. Die Hitzewelle hätte von uns aus wegbleiben können. Wir haben zwar schöne Landschaften gesehen und idyllische Pausenplätze gefunden. Dennoch waren wir Menschen und die zwei Schnuffnasen nicht gerade fröhlich-locker-munter unterwegs. Nun ja, am Wetter können wir nix drehen. Vielleicht sollten wir demnächst schon im Januar losfahren, damit wir nicht durch Hitze fahren müssen *kicher*. Jetzt freuen wir uns auf unsere Family und auf Freunde.

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