Ecluse du Canal de la Martiniére bei Nantes

Nach einer gar nicht stürmischen Nacht sind wir die 7 Kilometer zurück zur alten Schleuse gefahren. Die Umgebung haben wir bei herrlichem Frühlingswetter sehr genossen.

Sturm Alex ließ uns gut schlafen

Wir hatten uns gestern ein gar windgeschütztes Plätzchen ausgesucht, denn wir merkten vom Sturm so gut wie nix. Heute Morgen, als ich die Hunde nach draußen führte, sah ich aber, dass es sehr wohl gestürmt hatte. An diesem Canal standen zwei Wohnwagen mit Vorzelten, die scheinbar Anglern gehörten. Ein Vorzelt lag zerrissen am Boden.

Auch als wir zur Schleuse (Ecluse) fuhren, sahen wir abgerissene dicke Äste. Und wie uns ein deutsches Camper-Paar erzählte, kam zu ihnen die Mairie und wies sie darauf hin, dass sie sich doch besser einen anderen Platz suchen sollten, an dem keine hohen Bäume stehen. Da hatten wir also wieder einmal Glück.

Ecluse de la Martiniére

Diese Schleuse ist nicht mehr in Betrieb. Umso faszinierender wirken die alten, verrosteten Kähne und die Betonboote, die dort im Wasser vor sich hin dümpeln. Am Canal führt ein ewig langer Weg und eine kleine Straße vorbei. Die Straße ist – zumindest jetzt um diese Zeit – kaum befahren, sodass man dort sehr gut und ausgedehnt spazieren kann.

Natürlich gab es auch andere Dinge zu entdecken.

Es war angenehm kühl und sonnig, sodass wir nach dem Spaziergang draußen an einem der Picknickplätze frühstücken konnten.

Am Abend haben wir nochmal eine Runde gedreht, allerdings macht uns unser Sorgenkind namens George wieder mal Sorgen. Er hat ja eine leichte HD, die bisher überhaupt kein bisschen zur Geltung kam. Aber scheinbar hat er sich versprungen oder weiß der Geier was gemacht. Jedenfalls fing es gestern an, dass er nur langsam gehen konnte. Heute Morgen hatte er sozusagen Anlaufschwierigkeiten und ging wie ein alter Hund. Nachdem er sich eingelaufen hatte, konnte er wieder traben, aber leider nicht laufen. Und heute Abend blieb er stehen, legte sich hin und wollte nicht weiter gehen. Mal sehen, ob wir das ohne OP hinbekommen oder ob der junge Bub unters Messer muss. Schöne Schei… für einen einjährigen Hund. Er bekommt jedenfalls genug Trost und heute auch eine Schmerztablette.

Wir sind zurück zum Kulti gegangen und Gerd zog nochmal kurz alleine los, um die Schleuse samt alten Kähnen zu fotografieren.

Fürs leibliche Wohl wird auf der anderen Seite auch gesorgt, obwohl sich heute keiner umsorgen ließ.

Schönes und interessantes Plätzchen, an dem wir heute übernachten. Spät abends gesellten sich zwei andere Wohnmobile dazu. Jetzt regnet es wieder und es ist recht frisch geworden. Aber im Kulti ist es gemütlich.

Bleibt gesund, munter und fröhlich

Mary, Gerd, Emma und George

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