Rundreise aus Gründen

Wir sind vor einer Woche Richtung Blain aufgebrochen und nun wieder in Lampaul. Warum wir dies taten und was uns dieses Jahr auffällt, das erfahrt ihr jetzt.

Von der Ruhe zu vollen Plätzen

Letztes Jahr fuhren wir Ende August in Lampaul weg. Auf den anderen Campingplätzen am Canal Nantes a Brest war zu der Zeit so wenig los, dass wir das sehr sehr genossen. Jo und dieses Jahr? Was ist los? Halb Europa mit Wohnmobilen unterwegs? Wir waren auf den Campingplätzen in Gouarec und in Saint Congard. In Gouarec war es so richtig richtig voll. So haben wir es noch nicht erlebt. In Saint Congard sah es nicht viel anders aus. Wir haben uns auf beiden Plätzen so gestellt, dass wir keine direkten Nachbarn hatten. Aber was war? Die Kuschler kamen und stellten sich direkt neben uns. Aber unser Glück: Auf beiden Plätzen hatten sie keinen TV-Empfang. Sehr gut, denn sie fuhren wieder weg – ohne TV lässt es sich ja auch kaum mal einen Abend aushalten…

In Saint Congard konnten wir viele schöne Hausboote bestaunen:

Von Saint Congard aus fuhren wir am Freitag in einen Ort in Nähe Blain, denn dort holten wir ein neues Crew-Mitglied ab. Um wen es sich handelt, könnt ihr hier nachlesen: Klickst du da.

Und wieder zurück nach Lampaul

Nachdem unser neues Crew-Mitglied an Bord gegangen war, fuhren wir wieder zurück nach Lampaul. Die erste Nacht verbrachten wir in Bains sur Oust und auch dort war es wesentlich voller als letztes Jahr. Anfangs standen nur 2 umgebaute LKW auf dem Platz und später kamen zig Wohnwagen und Zelte dazu. Also irgendwas ist dieses Jahr anders. Wir haben abends und am nächsten Morgen schöne Spaziergänge unternommen, bevor wir weiterfuhren.

Nächste Station war wieder Gouarc, wo es immer noch so voll war. Die Spaziergänge waren trotzdem sehr schön. Es herbstelt ein bisschen und so langsam färbt sich das Laub.

Gestern, am 08. September 19, kamen wir mittags wieder in Lampaul an. Herrlich leer Campingplatz, der heute noch leerer ist. Mit uns stehen jetzt nur noch vier Wohnmobile auf dem gesamten Platz. Am 15. September schließt der Campingplatz, aber wir konnten trotzdem bis zum 22. September buchen. Herrlich ist das, freue mich total. Wir Vier fühlen uns hier sehr wohl und werden die schöne herbstliche Zeit in vollen Zügen genießen.

Und wer sich nun darüber wundert, dass wir über 300 Kilometer fahren, um einen Hund zu holen, der möge über dieses Zitat von Astrid Lindgren nachdenken:

Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen

Oder über den Spruch von Pippi Langstrumpf grübeln:

Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut

In diesem Sinne: Seid fröhlich und albern und genießt das Leben – das meint auch Filou

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