Ja wo sind sie denn und was machen sie denn so? Das wurde ich jetzt schon mehrmals gefragt. Manchmal gibt es Dinge, die können gar nicht erzählt werden, weil die Eindrücke, die Atmosphäre und die Emotionen nicht wirklich transportiert werden können. Aber ich versuche mal ein bisschen von der letzten Zeit zu berichten.
Gemeinschaft mit Freunden
Das könnte ich eigentlich über jeden Abschnitt schreiben, denn das Zusammensein mit Freunden oder guten Bekannten ist etwas, das wir sehr zu schätzen wissen. Umfeld prägt und ist enorm wichtig für die seelische (und sogar körperliche) Gesundheit. Ein gutes, gesundes Umfeld trägt dich und wir haben das große Glück, ganz wunderbare Menschen in unserem Umfeld zu haben – sowohl in Spanien als auch manchmal unterwegs.
Und so genießen wir die Zeit mit Micha, Beate, den schnuckeligen Truthähnen (die wirklich ganz besonders sind, wenn man sich nur mal ein bisschen mit den Tieren beschäftigt) und den anderen Tieren.
Wir lachen viel, reden und erzählen viel. Manchmal essen wir zusammen und an einem Tag kam Jutta, Michas Mutter, und wir haben gemeinsam Brombeeren gepflückt. Dieser Urlaub in Bullerbü ist wieder total schön und was wir hier alles für Köstlichkeiten bekommen und machen dürfen: Pflaumen gepflückt und zu Kuchen oder Mus verarbeitet, Brombeeren zu Gelee verzaubert, Mirabellen in Marmelade verwandelt – ein Paradies, sage ich euch.
Und ich merke, dass ich all das nicht gut beschreiben kann. Gemeinschaft kann etwas sehr sehr Schönes sein und ich bin verdammt dankbar dafür, dass dies zu meinem Leben gehört.
Ein kleines Video von Bullerbü habe ich für euch:
Und manchmal frühstücken wir zusammen. Micha dekoriert den Frühstückstisch immer so, dass man sich wie im Hotel vorkommt.
Und an einem Abend durfte ich die Trutis ins Bettchen bringen. Obwohl sie mich mittags verfolgten, waren sie am Abend etwas zögerlich. Wahrscheinlich dachten: „DAS ist die falsche Frau, die uns ins Bett bringen will!“. Letztlich klappte es aber doch.
Die morgendlichen Spaziergänge durch den urigen Wald taten immer sehr gut. Und oft wollte Emma die Runde auch nochmal abends laufen. Während es an anderen Orten viel vertrocknetes Laub an den Bäumen gibt, ist dieser Wald saftig grün, voller Moos und erste Pilze zeigen sich schon.
Zurück in Bullerbü gibts auch immer was fürs Auge.
Treffen mit guten Bekannten
Sandra kenne ich aus einem Hundeforum und das schon viele Jahre. Auch daraus kann sich eine Bekanntschaft und auch eine Freundschaft entwickeln. Vor allem dann, wenn man im Internet so ist wie man ist und sich kein zweites Ich zulegt. So war unser erste Treffen im „realen“ Leben so, als würden wir uns schon ewig kennen.
Wir trafen uns nun zum dritten Mal und es war ein sehr schöner, sehr entspannter, lustiger und wohltuender Tag. Sandra und Stefan sind zwei Menschen mit großem Herz, so würden wir sie beschreiben. Es entsteht kein fremdes Gefühl, zumindest ist es bei uns so.
Die leckere Pizza habe ich leider nicht fotografiert. Überhaupt habe ich völlig vergessen, mal ein paar Fotos zu schießen. Das habe ich aber beim vierten Treffen nachgeholt. Ein kleines Video gibts vom dritten Treffen und zwar vom Spaziergang mit Emma, Keno und Ferun und Köstlichkeiten zum Kaffee sind auch noch zu sehen.
Wir haben uns noch einmal getroffen und haben dann Tschüss gesagt.
Schön, dass wir euch kennenlernen durften, Sandra und Stefan, und wir hoffen auf ein Wiedersehen.

Unverhofftes Wiedersehen mit Oli, Sabrina und Sam
Sabrina und Oli kennen wir schon seit über 10 Jahren und zwar aus Spanien. In der Regel sehen wir uns in Spanien, aber manchmal auch in anderen Ländern. Sie haben uns beispielsweise in der Bretagne besucht und wir haben sie in Deutschland besucht. Und jetzt kam es ganz spontan zu einem Wiedersehen in Norddeutschland.
Die Drei (Hund Sam gehört natürlich dazu) waren auf dem Weg zu einem Festival in Dänemark und kamen kurz entschlossen auf dem Weg dahin zu uns. Das war ein sehr schönes, warmes Wiedersehen und – wie immer – saßen wir abends stundenlang zusammen und haben erzählt und gelacht.
Am nächsten Morgen gab es noch einen gemeinsamen Spaziergang durch den urigen Wald und ein gemeinschaftliches Frühstück. Dann verabschiedeten wir uns, aber schnell sahen wir uns wieder.
Hier ein kurzes Video vom Wiedersehen der Hunde. Sam ist für Emma der Held der Welt und auch Sam freute sich, seine Kumpeline zu sehen.
Geltinger Birk bei Wind und Wetter
Sonntag, 23. August 2026: Wir kamen auf die glorreiche Idee, sonntags zum Geltinger Birk zu fahren. Es war nordisches Wetter mit starkem Wind sowie Sonne und Regen im Wechsel. Wir dachten, dass bei dem Wetter kaum jemand unterwegs sein würde. Aber die Nordlichter sind wohl solches Wetter gewohnt. Zuerst fuhren wir an einen Hundestrand bei Falshöft. Auf dem Strand, wo wir letztes Jahr waren, sind Hunde bis Oktober verboten. 50 Meter weiter ist nun der Hundestrand und es war so richtig voll.
So fuhren wir zur Mühle Charlotte. Auch dort waren wir letzten Sommer und das bei besserem Wetter. Trotzdem war es diesmal sehr voll. Wir sind ein Stück gegangen. Weit kamen wir nicht, denn Gerd hat wieder Knieschmerzen, Emma klebte alle paar Meter fest und musste ausgiebig die Nachrichten lesen und den Buggy wollten wir wegen Regen nicht mitnehmen.
Dennoch war es schön. Die Gegend ist einfach faszinierend und irgendwann möchte ich hier gerne einmal länger wandeln.
Abends kamen Oli und Sabrina nochmal zu uns und wieder hatten wir eine coole gemeinsame Zeit mit guten Gesprächen und es wurde auch wieder viel gelacht.
Am nächsten Vormittag sagten wir dann auch hier Tschüss, aber wir werden uns bestimmt wiedersehen.
Dank für die coole Zeit, Sabrina und Oli!

Abschied ist einfach doof
Dienstag, 25.08.2026: Obwohl es uns nun nach Hause zieht (wobei wir natürlich laaangsam nach Hause tuckern), fällt uns der Abschied schwer. Wir werden Beate und Micha und die Trutis ganz schön vermissen. Mal sehen, wann wir uns wiedersehen. Jetzt mussten wir erstmal Tschüss sagen und wir sagen nochmal an dieser Stelle: Danke, ihr Lieben!
Wir besuchten noch unseren Freund Uwe, verbrachten mit ihm noch eine schöne und wieder intensive Zeit, bevor wir dann am Mittwoch aufbrachen.
Norddeutschland ist für uns einfach die schönste Ecke Deutschlands und das liegt vor allem an den Menschen.
Bis zum nächsten Mal und wir werden uns wiedersehen, egal ob dort oder da oder wo auch immer.
Und ihr, liebe Leser, bleibt gesund, munter und fröhlich
Mary, Gerd und Emma






























