Vom Süden Dänemarks zum Norden Deutschlands

Da schon die ersten Anfragen kamen, wann es wieder einen neuen Beitrag gebe, habe ich mich nun hingesetzt und geschrieben. Wir haben im Süden Dänemark noch ziemlich geschwitzt und sind dann in den erfrischenden Norden Deutschlands gefahren.

Hochsommer in Dänemark

Nachdem wir am Hejsager Strand das (Hunde-)Treffen hatten, sind wir noch dort geblieben. Man steht dort zwar kostenlos, aber letztlich ist es teurer als auf einem kostenpflichtigen Stellplatz. Weil: Da gibts einen Imbiss und der hat ziemlich leckere Sachen.

Dann gingen die Temperaturen hoch und höher, wie überall. Und es ging aufs Wochenende zu und somit wurde es voll und voller. Also fuhren wir nochmal zum Stellplatz am See. Tja und da habe ich gar keine Fotos geschossen, wie in der letzten Woche sowieso nicht. Aber, ihr habt ja bereits Fotos von diesem Ort gesehen. Es war auch gar nicht voll und der See bot eine angenehme Abkühlung.

Während Deutschland wegen der Hitze stöhnte, hatten wir noch Glück. Es war nur am Samstag sehr sehr warm und durch die Gewitterluft drückend heiß. Igitt. Die muntere Emma war dann auch nicht mehr munter. Und wir – naja, ihr wisst es. Wir könnten eh auf Sommerhitze verzichten. Aber das Baden im See war schön.

Nachmittags zog Gewitter auf. Es stürmte, regnete und sogar ein bisschen Hagel war dabei. Schnell war der Spuk vorbei, es kühlte ab und dann wurde es wieder wärmer. Sonntags war es zwar noch warm, aber es wehte ein Wind und somit alles gut.

Aufi nach Norddeutschland

Letzten Montag verließen wir Dänemark – vorerst. Zuerst ging es nach Dithmarschen in ein kleines Dorf. Dort trafen wir einen Freund aus Spanien. In dieser Gegend waren wir bisher noch nicht und es war total schön. So idyllisch und ruhig. Morgens gingen wir mit Emma an Kühen und Pferden vorbei und unter dicken Eichen. Wildwuchs am Rand, kaum Verkehr, kleine Straßen. Herrlich war das. Und wie wir das im Norden bisher schon gewohnt waren: Die Menschen sind einfach sehr herzlich und freundlich.

Dann fuhren wir wieder ein Stück hoch und zwar zu unseren Freunden, bei denen wir auch im letzten Sommer waren: Micha und Beate. Das Wiedersehen war natürlich richtig schön. Und ich bekam sogar eine Blume zur Begrüßung, die ich Olga taufte und die nun unser Wohnmobil ziert.

Hier sind wir schon ein paar Mal durch den Wald gelaufen. Diesmal ist Emma viel fitter als im letzten Jahr. Allerdings bleibt sie auf den Wegen stehen, die wir letzten Sommer gingen. Das hat wohl mit der Erinnerung an doofe Zeiten zu tun und in Haderslev war das auch schon so: Gingen wir links über die Dünen, blieb sie stehen. Gingen wir rechts, lief sie 2 km froh gelaunt. Im Wald auch wieder: Die Wege A und B wollte sie meiden, denn die sind wir letztes Jahr oft gegangen. Bei anderen Wegen kein Problem. Da zieht sie sogar und will weiter und weiter.

Wir kommen uns hier immer so vor, als würden wir bei „Unsere kleine Farm“ mitwirken.

Gerd und Micha – es gibt immer viel zu lachen

Beate, immer gut gelaunt und mit großem Herz für Tiere (leider kein gutes Bild, meine Kamera mag manches Licht nicht)

Kirschmarmelade und Kirsch-Stachelbeermarmelade von den beiden Männern heute gekocht.

Im Zusammensein mit diesen Menschen ist es völlig egal, dass wir momentan herbstliches Wetter mit Regen und Wind haben.

Ich werde nun mal wieder öfter die Kamera mitnehmen. Den neuen Troll in Dänemark haben wir übrigens noch nicht besucht, aber das holen wir nach. Plan ist nämlich, am Mittwoch nochmal zu starten und ein bisschen durch Dänemark zu tuckern.

Bis dahin, bleibt gesund, munter und fröhlich

Mary, Gerd und Emma

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