Skulpturenpark

Endrup, Skjern Enge und Ulfborg – Natur und Skulptur

Nach Bier an der Brauerei kamen heute Natur, Natur und … Kultur. Wir haben eine schöne Strecke erwischt und entdeckten wunderschöne Naturplätze. Wir spazierten an der Skjern Enge und besuchten ein historisches Windkraftwerk und einen wunderschönen Skulpturenpark.

Erstmal Morgengang bei Endrup

Samstag, 11. Juli 2026: Die Nacht an der Brauerei war ruhig. Als wir gestern am späten Mittag dort ankamen, waren wir ganz alleine. Und weil der Platz nicht so ein Highlight war, dachten wir, dass kein Mensch hier übernachten wird. Aber Pustekuchen. Am Abend war der Platz mehr als voll. Die Plätze waren allerdings so groß, dass wir trotzdem alleine standen, zumal wir uns in eine Parkbucht gestellt hatten.

Spaziermöglichkeiten gabs dort nicht. War gestern nicht schlimm, wenn wir legten ja einen Chill-Tag ein. Heute Morgen sind wir rund 4 Kilometer gefahren. Bei Endrup gibt es einen kleinen Naturpark, der wirklich sehr schön ist. Da sind wir mit der Emma gelaufen.

Es war schön recht schwül und wir hatten zuerst vor, dort zu frühstücken. Es gab Picknicktische vor dem Park. Die Sonne schien und es gab da keinen Schatten. Somit entschieden wir, einen anderen Frühstücksplatz zu suchen.

Frühstück und Spaziergang in Lønborg an der Skjern Enge

Diesmal hatten wir eine richtig schöne Strecke erwischt. Also, für dänische Verhältnisse. Es gibt in diesem Land halt sehr viele Straßen, die ewig weit geradeaus führen. Das ist uns viel zu öde. Diesmal gabs Abwechslung durch eine schöne Landschaft, hübsche Orte und zwischendurch sahen wir auch Kraniche.

Rund 50 Kilometer weiter hielten wir in Lønborg an der Skjern Enge. Was uns sehr erfreute: Da hatten sie doch extra für uns eine Wolkendecke vor die Sonne geschoben. Es wurde spürbar kühler – genau richtig für uns.

Nach einem ausgiebigen Frühstück marschierten wir nochmal los. Diesmal mit Buggy, den Emma zwischendurch auch gerne nutzte.

Die Skjern Enge ist ein weitläufiges Feuchtgebiet und das größte Flussdelta Dänemarks. Das ist soooo schön da, dass Naturliebhabern das Herz vor Freude hüpft. Wir sind nur ein relativ kurzes Stück gegangen, wollen aber auf dem Rückweg nochmal in diesem Gebiet halten.

Historisches Windkraftwerk – Vindkraftvaerket Tvindkraft bei Ulfborg

Nach dem Gang durch das Feuchtgebiet sind wir nochmal rund 50 Kilometer getuckert. Wir hatten uns einen kostenfreien Stellplatz an einem historischen Windkraftwerk und an einem Skulpturenpark ausgesucht.

Das Windkraftwerk Tvindkraft wurde vor über 50 Jahren erbaut und ist heute noch in Betrieb. Das Projekt wurde von Lehrern und Schülern einiger Schulen in Westjütland umgesetzt. Der Turmfuß ist eigentlich begehbar und dort sind auch Bilder angebracht, die die Entstehung des Windrades zeigen. Allerdings wird gerade renoviert und die Ausstellung war nicht vorhanden.

Zudem befindet sich dort ein Skulpturenpark, den wir uns natürlich auch anschauten. Der Park liegt im Tvind Internationale Skolecenter, eine alternative Schulform, die 1973 gegründet wurde.

Es folgt nun eine Bilderflut. Ihr müsst sie nicht anschauen, aber lohnen würde es sich. Ich lade sie schon alleine für mich hoch, damit ich sie immer mal wieder betrachten kann. Ich liebe solche Skulpturenparks und hier hätte ich jede einzelne Skulptur mitnehmen können. Es war ein Genuss.

Emma hingegen gehts so gut, dass sie wieder voll die Fratze sein kann. Ihr war das zu (bl-)öde und das sah man ihr auch an. Zudem hatte sie nur Mist im Kopf. Aber: Es ist auch schön, dass sie ihren Fratzen-Dickkopf wieder zum Vorschein bringt.

Im Skulpturenpark befindet sich auch eine Feuerstelle mit Sauna und Hotpot.

Und zwei riesige Stühle mit Tisch stehen am Eingang:

Der heutige Tag war super schön. Natur ohne Ende und dann auch noch dieser Skulpturenpark. Jetzt sind wir rundum zufrieden und freuen uns auf weitere Entdeckungen. Lediglich die Bremsen (diese Stechviecher) sind dieses Jahr eine Plage – hier in Dänemark, aber auch in Deutschland. Aber, irgendwas ist ja immer :))

Und ihr, bleibt gesund, munter und fröhlich.

Bis zum nächsten Mal

Mary, Gerd und Emma

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