Dänemark die II. und Bier

Wir haben unsere Freunde erst einmal verlassen, aber wir kommen wieder, keine Frage. Jetzt touren wir noch ein wenig durch Dänemark, gehen wieder auf Trollsuche, genießen Fjorde und wer weiß, was uns noch so auf dem Weg begegnet.

Wieder eine coole Zeit im Raum Flensburg

Es war nicht nur herrlich kühles Wetter, sondern eine coole Zeit im Flensburger Raum. Wir freuen uns schon darauf, alle wiederzusehen. Ein Bild schickte mir Beate und ich musste so lachen:

Ja, es hat viel geregent und gewindet. Aber, es hat auch einfach gut getan. Und die Emma hat davon so richtig profitiert. Sie wurde nach der warmen Zeit fit und fitter. Abends bekam sie sogar ihre 5 Minuten und flitzte auf dem Rasenplatz herum.

Das Video ist vom 08. Juli 2026. Da sind wir morgens wieder „unsere“ Runde gegangen. Alles ohne Buggy und wäre diese Fehldiagnose letztes Jahr nicht gewesen, wir würden uns wahrscheinlich keinen großen Kopfs ums Altern machen. Jetzt ist das für uns jedes Mal wie ein Wunder und wir laufen grinsend durch die Gegend.

Erster Stopp in Dänemark: Nochmal Hejsager Strand

08. Juli 2026: Nach getaner Arbeit fuhren wir heute Mittag los. Erst noch einkaufen und dann ab über die Grenze. Uns zog es nochmal nach Haderslev zum Hejsager Strand, wo wir vor kurzem das schöne Treffen hatten. Als wir gegen 15 Uhr dort ankamen, stand nur ein abgestelltes Boot auf den Wohnmobilplätzen. So konnten wir wieder unseren Lieblingsplatz am Rand beziehen, mit Wiese vor der Türe.

Es wehte ein wohltuender Wind und es kam direkt diese angenehme Stimmung auf, die wir auch in der Bretagne empfinden. Und die Kartoffelrosen duften immer noch betörend stark.

Abends drehten wir noch eine Runde mit Emma. Da nichts los war und wir auf den Dünen den Überblick hatten, konnte Emma freilaufen. Das hat sie sehr genossen.

Gerd spielte Knieschoner – seine Knie sind von seiner Arbeit nicht mehr die besten. Da fragt man sich, was sich die Politiker so denken, von wegen bis 70 arbeiten. Aber, schnell weg vom Thema Politik. Lieber das Leben genießen, solange es geht.

Tja und Emma. Ich wollte eigentlich noch ein Stück mit ihr laufen. Wenn wir jedoch so viel Zeit zu dritt verbringen, kann sie es nicht ertragen, wenn einer fehlt. Sie drehte sich zu mir um, mit diesem fragenden und fast vorwurfsvollen Blick: „Haste nicht gesehen? Ein Familienmitglied ist sitzen geblieben“.

Na gut, dann gehen wir halt zurück.

Wir blieben bis Freitagmittag und bevor es am Wochenende voll wird, sind wir weitergefahren. Morgens haben wir noch einen schönen Gang gemacht. Immer wieder wohltuend, am Meer entlang zu wandeln.

Und gestern Abend gabs noch eine kleine Anekdote. Ich ging mit Emma noch eine Mini-Runde. Als wir zurückkamen, rief mir ein Däne irgendwas zu und wedelte mir mit einer Kacktüte in der Hand entgegen. Ich dachte: „Hö, was möchte er denn???“. Er kam näher, zeigte auf etwas Braunes im Gras und meinte: Das war dein Hund!

Ich schaute auf das Braune und erklärte ihm:“Das ist ein Stück einer Pflanze. Außerdem habe ich immer genug Tüten dabei“. Und ich zog 3 Kacktüten aus meiner Hosentasche.

Ihm war das dann super peinlich. Er fragte, ob Emma eine Hündin sei. Und ja, sie ist eine Hündin und manchmal hockt sie sich beim Pieseln nicht ganz runter, sodass es tatsächlich so aussehen könnte, als würde sie ihr großes Geschäft verrichten.

Der Mann entschuldigte sich gefühlte 100 Mal und erzählte dann, dass Wohnmobilfahrer in Dänemark immer gerne gesehen waren, bis auch hier das Massencampen begann. Viel zu viele, die sich schlecht benehmen und viel zu viele Hundehalter, die ebenfalls von Manieren noch nix hörten. Und nu gibt es auch in diesem Land immer mehr Verbote. Kennen wir ja von Spanien.

Wir unterhielten uns noch eine Weile und so wurde es ein herzliches und freundliches Gespräch.

Stellplatz an einer Brauerei

Freitag, 10. Juli 2026: Ein gemütlicher Spaziergang, ein gemütliches Frühstück, ein Zoom-Meeting und dann ging es weiter. Die Strecke war langweilig. Gerade Straßen und viele Felder.

Da es wieder wärmer wird und es recht schwül ist, sind großartige Spaziergänge o.ä. nicht möglich. Naja, oder mit Buggy, denn Emma ist dann wieder nicht wirklich fit. Also suchten wir uns einen Platz für heute aus, an dem wir einfach nur chillen können.

Nu stehen wir an der Brauerei Fogh’s Øl, die etwa 6.000 Liter Bier jährlich braut. Direkt an der Brauerei gibt es 6 Stellplätze.

Ist jetzt nicht so schön, dass man den Wunsch verspürt, mehrmals dahin zu fahren. Aber für eine Nacht ist es ok.

Und: Bezahlt wird in Bier. 2 Bier kostet der Platz. 70 Kronen, also ungefähr 10 Euro.

Gerd meint: „Sehr lecker“.

Nu chillen wir mal rum und morgen trödeln wir weiter.

Bis dahin, bleibt gesund, munter und fröhlich

Mary, Gerd und Emma

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