15. September 2021
Kulti on Tour 2021

Corona-Tour die Zweite

Eigentlich wollten wir aus ganz bestimmten Gründen in Spanien bleiben. Da sich die Gründe geändert haben, zogen wir doch noch los. Und das mitten im Hochsommer und immer noch in der Pandemie. Aber ein Sommer ohne Reise ist wie Eierkuchen ohne Eier. Also los geht’s.

Packen, schwitzen, Corona-Test und starten

Wir entschieden, am Samstag dem 30. Juli 2021 abends spät abzureisen. Da wir beide noch mit unseren Jobs beschäftigt waren, ging das Packen spät los. Also packten wir bei Temperaturen, die an Sauna erinnern. Und weil wir noch nicht gegen Corona geimpft sind, mussten wir für Frankreich einen Antigen-Test machen lassen. Der durfte nicht älter als 24 Stunden sein – weil Spanien zum Hochrisikogebiet erklärt wurde. Man man… So fuhren wir zwischen packen und schwitzen zum Labor nach Aguilas, ließen uns ein bisschen in der Nase popeln und erhielten zwei Stunden später das Ergebnis per E-Mail. Gegen 20h30 fuhren wir los. Das Wetter war wie ein Kessel Heißes. Eklig schwül.

Fahren, fahren, fahren

Normalerweise fahren wir nur kleine Etappen, weils so gemütlich ist und der Weg das Ziel ist. Nur, jetzt fuhren wir im Hochsommer. Strände voller Touristen, heißes Wetter und dann auch noch Corona-Maßnahmen. Somit wurde es keine gemütliche Fahrt.

Mal eben was am Rande und zwar für Halter von schnell gestressten Hunden. Meine Emma hatte bei ihrer ersten Sommertour ein für sie gar fürchterliches Erlebnis. Seitdem sind Fahrten durchs heiße Spanien ein Grauen für sie. Emma ist dann total gestresst, kann kein bisschen entspannen und sucht den Himmel nach Feuerwerk ab. Wenn es dann auch noch heiß UND dunkel ist plus entgegenkommende Autolichter – dann ist für sie die Show gelaufen. Ich habe Adaptil-Spray gekauft. Das ist dem Pheromon von Mutterhündinnen nachgeahmt. Das Spray wird auf die Decke gesprüht, dem Hund steigt die Pheromon ähnliche Substanz in die Nase und es stellt sich ein sicheres, geborgenes Gefühl ein. Und siehe da: Emma konnte die Nachtfahrt entspannen. Kein Hecheln, kein ständiges Drehen.

Aber nu weiter mit der Tour. Bis halb 5 morgens fuhren wir einfach so über die AP7 und dann fielen uns bald die Augen zu. So stoppten wir und schliefen ganze drei Stunden. Dann ging es weiter und der Himmel sah faszinierend, wenn auch für den spanischen Sommer ungewöhnlich aus. Und Regen gabs auch noch.

In Katalonien standen auf vielen Brücken Menschen. Sie winkten und hatten ihre Transparente ausgebreitet.

Frankreichs Grenze – einmal Stau bitte

Irgendwann mittags erreichten wir die Grenze in La Jonquera. Wir nahmen wieder die NII und da standen wir im Stau. Eine Stunde lang, weils Kontrollen gab. Corona lässt grüßen. Wir wurden aber durchgewunken – die Autoschlange wurde nämlich viel zu lang. Testergebnisse, dieses seltsame Einreise-Dokument, Pässe – alles lag bereit. Aber nu, Hauptsache der Stau war vorbei. Der ging aber noch ein Stück weiter, weil ja hinter der Grenze diese Einkaufsmeile kommt. Samstags in der Hochsaison – da war natürlich alles voll.

Weiter bis zum Canal du Midi

Danach ging es zügiger weiter, so weit man bei unserem Tempo mit Kulti von zügig reden kann. Wir waren allerdings müde und ko und so hielten wir einmal für die Hunde und ein zweites Mal für eine Schlafpause. Am späten Abend kamen wir am Canal du Midi an – an einem Platz, wo wir schon öfter standen. Es sind 16 Grad, was ein Unterschied.

Also, gute Nacht und bis zum nächsten Mal

Marion, Gerd, Emma und George

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