Fahrt nach Deutschland – von der Hitzewelle verfolgt

Am Freitag dem 5. Juni 2015 fuhren wir nachmittags los. Erster Stopp war –wie auch im letzten Jahr – der Strand von Percheles bei Mazzaron, nicht weit von unserem Zuhause entfernt. Hier wurde mit Bier und Sekt auf die Tour angestoßen – Prost.

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Abends kam dann dieser junge Hund daher. Viel zu dünn, hungrig und durstig und voller Zecken. Ich habe ihm mindesten 20 dieser Lästlinge gezogen und ihn mit einem pflanzlichen Zeckenmittel behandelt (das hoffentlich etwas hilft). Dann bekam er Futter und Wasser und anschließend grillte er mit uns zusammen und auch dabei fiel für ihn noch genug Fleisch ab. Ich hoffe, dass dieser liebe Hund auf liebe Menschen stößt, die ihm ein Zuhause geben.

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Samstag frühstückten wir in Ruhe und dann gings los, die Marathonfahrt durch Spanien. Es war heiß, es war Wochenende und somit die Strände voll. Wir mögen keine Touristenecken und an Badestränden mag man keine Hunde. Wenn wir mal einen naturbelassenen Strand entdeckten, war der entweder Naturpark und nicht zugänglich oder für Wohnmobile verboten. Also sind wir durchgefahren und das mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h. Nachts gegen 0h30 erreichten wir die Grenze und wollten nur noch eins: Schlaaafeeen.

Emma war hundemüde und uns ging es genauso. So viele Kilometer und das bei 34 Grad – gute Nacht.

k-Emma ko von Hitze

Vic de la Gardiole

Am nächsten Tag hielten wir hinter der Grenze an einem Kanal. Emma freute sich, zumindest zuerst. Am Vortag, als wir durch Spanien fuhren, wurde ein Feuerwerk mit einem lauten Knall eröffnet. Emma und lauter Knall und Feuerwerk = Panik! Vorbei mit der Gelassenheit. Ich hob ihre Decke an und sie kroch darunter – es war zwar Nacht, aber immer noch ziemlich warm. Nun ja, da unter der Decke konnte sie sich schnell wieder entspannen. Morgens war für sie die Welt wieder in Ordnung – bis zu diesem Kanal.

k-Endlich ein Kanal in Frankreich

 

Fröhlich stieg sie aus dem Womo, als ein Fahrzeug eine Fehlzündung hatte. Erster Knall, zweiter Knall und Emma sprang ins Womo. Solange wir am Kanal waren, kam sie auch nicht mehr nach draußen.

Aber, ihre Gelassenheit kam schnell zurück, als wir weiterfuhren und nachmittags in Vic de la Gardiole ankamen (vor Montpellier). Dort wohnt Andrea, die wir letztes Jahr kennenlernten. Klar, dass wir dort wieder Halt machten, um sie wiederzutreffen und ein paar gemütliche Stunden miteinander zu verbringen. Andrea zeigte uns einen wirklich tollen Platz an einem Etang, wo wir übernachten konnten. Ruhe, Natur und See vor der Türe – einfach klasse.

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Abends trafen wir uns zum Grillen und natürlich waren Andreas Hunde dabei: Droops, Amber und die Pflegehündin Izzy.

Während Amber fischen ging, alberte Droops ein bisschen herum

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Amber kommt mal gucken

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Emma mag alle drei Hunde und hat sich besonders gut mit Izzy verstanden

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Es war wieder mal schön, aber zu kurz. Vielleicht sehen wir uns im September wieder, ansonsten bei der nächsten Tour, die uns durch Frankreich führt.

Hitze und viel zu viel Straßenverkehr – die Landeier on Tour

Wir dachten, in Frankreich ist es noch nicht so heiß, wie in Spanien, wo der Sommer in diesem Jahr bereits Anfang Mai startete. In Vic war es immer noch sehr heiß und Andrea teilte uns mit, dass momentan eine Hitzewelle da ist. Nun gut, nix dran zu ändern. Wir fuhren Montag Morgen weiter, gen Norden – aber es wurde nicht kühler. Die Hitzewelle schien uns zu verfolgen und so ölten wir immer noch vor uns hin.

Zudem konnten wir uns gar nicht so schnell auf diesen Straßenverkehr und das hektisch, stressige Fahren umstellen. Uns wurde bewusst, wie ruhig wir in unserem kleinen Aguilas wohnen. Da is nix mit Stress und so. Und wenn da mal Stau ist, dann stehen rund zehn Autos in der Schlange, die sich innerhalb von zwei Minuten wieder auflöst.

Der Tag war für uns dann auch stressig, wegen Hitze und besonders wegen diesem Stress auf den Straßen. Wir sind Landeier geworden und dazu haben wir uns an das gelassene Leben Spaniens gewöhnt – und möchten uns auch für nix in der Welt mehr umgewöhnen.

Abends fielen wir nur noch platt ins Bett und schliefen direkt ein. Wir parkten irgendwo an einem wirklich schönen See, den ich am nächsten Morgen mit Emma erkunden ging. Es wäre fast eine Idylle gewesen – wäre da nicht der immens laute Straßenlärm zu hören gewesen.

Endlich Stille und Natur

Dienstag, 9. Juni, hatten wir dann mehr Glück und fühlten uns deshalb auch wieder wie Menschen, statt wir funktionierende Roboter. Die Orte kann ich euch nicht nennen, da ich mir keinen Namen gemerkt habe. Wir sind ja auch erstmal auf der Durchreise. Später, ab Juli, gibt’s wieder mehr Fotos von Frankreichs Orten und idyllischen Ecken.

Mittags fanden wir einen See und da fuhren auch keine Millionen Autos und LKWs. Man musste sich nicht anstrengen, um die natürlichen Geräusche zu hören – herrlich wars. Hier machten wir eine Pause und gingen ein Stück am See entlang.

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Abends fanden wir dann wieder so ein schönes, ruhiges Fleckchen. Ein Dorf an einem Bach gelegen, Kühe um uns herum und fast nur Naturgeräusche – schön.

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Mehr Fotos und Berichte folgen, aber später, wenn ich wieder täglich Internet habe.

2 Gedanken zu “Fahrt nach Deutschland – von der Hitzewelle verfolgt

  1. schöner Bericht mit tollen Bildern ! 🙂
    das mit der Gelassenheit in Spanien und dem Stress auf Frankreichs Strassen….
    wir leben im Elsass und ich sag immer ‚dort ist alles so ruhig und das Leben so gelassen, ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo es so hektisch hergeht ‚ 🙂

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