Und weiter geht’s

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Nun ja, wir hätten es jetzt gerne mal einfach. Aber, wir hatten schon wieder eine Gedulds- und Gelassenheitsprobe…

TÜV und so

Mal ein paar Schritte zurück und zwar zum Abholtag. Ernie musste ja noch durch den TÜV, halt wegen jährlicher Inspektion und zwecks Ablasten.

Der Verkäufer musste mitkommen, das war Bedingung, denn er hätte das Teil ja noch vor dem Kauf durch den TÜV fahren können. Hat er aber nicht, weil seine Versicherung abgelaufen war.

Verkäufer fährt also Ernie und fährt mal eben nen Seitenspiegel ab. Juhu… Das war ja schon Grund genug, keinen Stempel zu bekommen. Dann waren auch noch drei Lampen kaputt – ok, Kleinigkeit.

Und dann fehlte ein Aufkleber. Juhu… wir dürfen auch nie was sagen, denn das ist TÜV Rheinland. Dann kommt nämlich immer die Antwort: „Der ganze Scheiß kommt doch von euch“.

Ok, also ab zur Werkstatt, Spiegel und Lampen machen lassen und diesen Aufkleber besorgen.

Der Aufkleber…

Wir wussten nicht, was das überhaupt für ein Aufkleber sein sollte. Die Werkstatt wusste es zunächst auch nicht. Es stellte sich dann heraus: Aufkleber von Tachograph-Prüfung. Und nu? Das ist ja eigentlich! uninteressant, denn Ernie wird ja bald zum WoMo umgemeldet. Ja bald, aber jetzt isser noch LKW, also muss eine Tachograph-Prüfung gemacht werden.

Wir waren begeistert. Termin gemacht und nachgefragt, was der Mist kostet: Satte 180 Euro, nur für diese Prüfung, woraus dann 215 Euro wurden, weil:

Um 9 Uhr war Termin – und bis nach 14 Uhr haben sie am Wagen rumgefummelt. Irgendein Teil wurde irgendwann neu eingebaut und jetzt klappte die elektronische Kommunikation nicht. Ein Hoch auf Elektronik im Auto – ahaha.

Nun ja, letztlich war es dann doch soweit und dieser Aufkleber konnte montiert werden:

Danach ging es zum TÜV und jetzt kann es endlich weitergehen. Der Verkäufer zeigte sich übrigens sehr fair und bezahlte diese Zusatzkosten.

Boden und Isolierung

Bereits vor diesem Termin-Gedöns hatten Gerd und Rainer den Boden isoliert und Holzboden gelegt.

Für die Isolierung wurden Styrodurplatten verwendet – auch dann für die Wände und die Decke.

Türe und Fenster

Heute bekam Ernie eine Eingangstüre und das erste Fenster.

Die Türe ist eine ganz normale feuerfeste Türe, so wie man sie auch in Häuser oder Garagen einbaut:

Emma wollte auch mal aufs Bild:

Die Fenster stammen von anderen Autos. Wir wollten Schiebefenster und was liegt da näher, als die von PKW zu nehmen. Außerdem eine günstige Alternative: Einmal zu einem KFZ-Schrottplatz fahren und schon hat man seine WoMo-Fenster.

Fenster Nummer 1 ist nun in Ernie eingebaut:

Nun wird die andere Seitenwand abgeschliffen, damit das Silikon hält, mit dem die Isolierung angeklebt wird.

Und die Mädels meinten: „Genug für heute. Weg mit der Kamera und aufi zum Spaziergang“.

Na gut, wenn die Mädels das sagen, dann muss ich wohl gehorchen.

Bis bald wieder.

5 Gedanken zu “Und weiter geht’s

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